Fortuna Düsseldorf: Wie Robin Bormuth die trainingsfreie Zeit nutzt

Fortunas Verteidiger-Talent: Wie Bormuth die trainingsfreie Zeit nutzt

Fortuna Düsseldorfs Verteidiger Robin Bormuth (23) erzählt, wie er sich in Marbella kurze Atempausen vom Fußball verschafft.

Was bewegt den Menschen hinter dem Profi? Ein Trainingslager ist immer auch eine Chance für Fans und andere Außenstehende, die Spieler besser zu verstehen und kennenzulernen. So ist es auch im Wintertrainingslager von Fortuna Düsseldorf - zumindest in den wenigen Momenten, wenn sich mal nicht alles um Taktik, Übungseinheiten oder den Liga-Konkurrenzkampf dreht.

Als "relativ langweilig" bezeichnet Robin Bormuth seine Freizeitgestaltung im Wintertrainingslager. Der Tross des Zweitligisten Fortuna Düsseldorf ist nach Marbella gereist. Das Teamhotel befindet sich am Puerto Banus und damit eigentlich mitten im lebhaften Zentrum der mondänen Stadt. Für die Fußballer spielte das bislang keine Rolle.

"Ich liege zwischen den Einheiten meistens auf dem Bett und versuche einfach zu regenerieren", sagt Bormuth. Sein Zimmerkollege, Fortuna-Profi Lukas Schmitz, sei da auf einer Wellenlänge mit ihm. Am besten gelinge es Bormuth abzuschalten, wenn er Serien schaut. Seine Top drei der vergangenen Wochen verrät er auch: "Game of Thrones habe ich zu Ende geschaut", sagt der 23-Jährige. Außerdem guckt er gerne "Suits" und "Prison Break".

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Einen einzigen freien Nachmittag hat Fortunas Trainer Friedhelm Funkel seinen Spielern in Marbella bislang gewährt. Über die Stränge geschlagen oder anders auffällig geworden ist keiner. Einige Teamkollegen seien spazieren gegangen, erzählt Bormuth, andere im Hotel geblieben. Mit ein paar Kollegen habe der Defensivmann einen Stadtbummel gemacht und dabei ein Eis gegessen.

Serien zu gucken und die Beine einmal hochlegen zu können ist ohnehin der wesentlich kürzere Teil eines regulären Trainingslagertages. Bei bis zu drei Einheiten und Testspielen bleibt kaum Zeit für andere Dinge. Wenn aber der Ball mal nicht rollt, ist das die einzige Verschnaufpause, eine kurze gedankliche Auszeit für Bormuth und die anderen Spieler. Und die ist wichtig, um sich dann wieder voll einzubringen.

So ganz verliert Bormuth das Wesentliche dieser Woche ohnehin nicht aus den Augen: Und das ist das Feilen am eigenen Spiel. "Ich muss weiter an mir arbeiten. Stagnationen ist Rückschritt", sagt er. Das Kopfballspiel, die Spieleröffnung und die Übersicht müsse er verbessern. Damit das möglichst schnell geht heißt es im Hotelzimmer von Bormuth und Schmitz jeden Abend gegen 22 Uhr: Licht aus!

Fortunas erstes Training in Marbella
(ball)