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Fortuna Düsseldorf: Wie aus einem Fehler eine gute Nachricht wird

Nette Korrektur : Wie aus einem Fehler eine gute Nachricht wird

Leider ist uns am vergangenen Mittwoch ein Fehler unterlaufen. Wir haben fälschlicherweise berichtet, dass mit Günter Sehl Fortunas ältester Spieler, der noch lebte, gestorben ist. Doch dann bekamen wir Post. Und zwar von Albert Görtz. Die ganze Geschichte.

Fehler sind grundsätzlich ärgerlich und müssen korrigiert werden. Manchmal jedoch können Fehler zu sympathischen Begegnungen unter Menschen führen und sogar eine gute Nachricht zu Tage fördern. Ein solcher Fall ist unserer Redaktion nun passiert. Im Nachruf auf den Ende September verstorbenen Günter Sehl hatten wir aufgrund einer entsprechenden Meldung des Vereins geschrieben, Sehl sei bis zu seinem Tode „der älteste noch lebende Fortuna-Spieler“ gewesen. Nun, er war es nicht - und das erfuhren wir auf sehr sympathische Weise.

Uns erreichte nämlich eine Mail mit folgendem Text: „Sehr geehrte Damen und Herren, mit Bedauern habe ich vom Tod Günter Sehls in Ihrer Ausgabe gelesen. Im Artikel wurde zitiert, dass er bis zu seinem Tod mit 86 Jahren der älteste noch lebende Fortuna-Spieler war. Da hat Ihre Redaktion wohl unzureichend recherchiert. Ich, Albert Görtz, ehemaliger und langjähriger Torwart der Fortuna 95, erfreue mich mit 87 Jahren noch meines Lebens und werde am 18.11.2021 meinen 88. Geburtstag feiern. Dies nur zu Ihrer Information, auf eine Berichtigung lege ich keinen Wert. Mit freundlichen Grüßen, Albert Görtz“

Hochgeschätzter Herr Görtz: Gerade weil Sie trotz Ihrer großen sportlichen Erfolge wie zum Beispiel der Teilnahme an den Olympischen Spielen von Melbourne 1956 so bescheiden sind und keine Richtigstellung verlangen, bekommen Sie sie hiermit selbstverständlich! Ehre, wem Ehre gebührt, in diesem Falle dem ältesten noch lebenden Fortuna-Spieler Albert Görtz. Auf dass Sie diesen Ehrentitel noch sehr, sehr lange und bei bester Gesundheit behalten werden!

(jol)