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Fortuna Düsseldorf: Werner Lungwitz ist Dieter Nuhrs Fortuna-Held

Kalenderblatt 9. April : Fortuna-Held Werner Lungwitz feiert 77. Geburtstag

Für den Kabarettisten Dieter Nuhr ist Werner Lungwitz der große Fortuna-Held. Am 9. April wird der Abwehrspieler 77 Jahre. Teil zwölf unserer Kalenderblatt-Serie.

Dieter Nuhrs großer Held ist Werner Lungwitz. Der Kabarettist, dem der Satz zugesprochen wird, „wer Fortuna-Fan ist, braucht das Leben nicht zu fürchten“, würdigte den Fußballer, der zwischen 1966 und 1974 für die Fortuna spielte, ausführlich in einer Ausgabe des Fortuna-Fanszines „Come Back“. Nuhr bringt den Abwehrspieler, der am 8. April 1942 geboren wurde und heute seinen 77. Geburtstag feiert, mit dem Düsseldorfer Bundesliga-Abstieg 1966 und dem Aufstieg 1971 in Verbindung. Genüsslich nimmt Nuhr in dem Fanszine das mangelnde Schusstalent seines Helden auf die Schippe: „Wenn Lungwitz aus etwa 20 Metern gegen den Ball trat, begann für die unglückselige Lederkugel meist eine parabelartige Reise, die nur von der übermächtigen Gravitation vor dem Eintritt in den Orbit gestoppt wurde.“ Lungwitz, der 1967 bis 1970 Kapitän der Fortuna war und später als Kneipenwirt arbeitete, hatte andere Talente und brachte es deswegen bei Rot-Weiß auf 260 Pflichtspiele, in denen ihm 13 Tore gelangen.

Der gebürtige Essener spielte zunächst für die SSVg Velbert und kam in dieser Zeit zu Einsätzen in der deutschen Amateur-Nationalelf. Dann wechselte Lungwitz zu Preussen Münster, stieg aber mit der Mannschaft aus der neu gegründeten Bundesliga ab. 1965 folgte der  Wechsel zu Tennis Borussia Berlin. 1966 holte Fortuna-Coach Kuno Klötzer den Abwehrspezialisten dann an den Rhein. Erneut stieg Lungwitz im ersten Jahr aus dem Fußball-Oberhaus ab. Er blieb den Rot-Weißen aber treu. Nach dem zweiten Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte 1971 gelang ihm im dritten Anlauf endlich der Klassenerhalt. In der Verteidigung hatte Lungwitz da schon häufiger den Part als Libero übernommen.

(faja)