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Fortuna Düsseldorf: Was Trainer Christian Preußer nun gesondert trainieren lässt

Für Trendwende mit Fortuna : Was Preußer nun gesondert trainieren lässt

Auch am Montag nach der Heimniederlage gegen den 1. FC Nürnberg stand Christian Preußer als Fortuna-Coach auf dem Trainingsplatz. Er soll dafür sorgen, dass dem angeschlagenen Zweitligisten doch noch die Wende gelingt. Auf welche Spielformen er nun setzt. Und was unbedingt verbessert werden soll.

Neue Woche, neues Glück. So oder so ähnlich dürfte das Motto bei Fortuna lauten. Momentan dürfte beim Düsseldorfer Zweitligisten nach jedem Strohhalm, jeder Durchhalteparole gegriffen werden, die zu bekommen ist.

Nun hat Fortuna allerdings ganze zwei Wochen Zeit, um sich auf das kommende Spiel in der Zweiten Liga vorzubereiten. Der Vorteil: Das Trainerteam hat länger dafür Zeit, um die Köpfe der Spieler wieder freizubekommen. Selbstvertrauen kann nach drei Niederlagen und einem Torverhältnis von 0:5 in der bisherigen Rückrunde schließlich kaum vorhanden sein.

Der Nachteil: Zwei Wochen können sehr lang sein. Und der Druck, der auf den Verantwortlichen lastet, wird sicher nicht kleiner werden. Möglicherweise hätte man gern früher versucht, sich von der Heimniederlage gegen den 1. FC Nürnberg zu rehabilitieren. So aber wird nun jeder Schritt genauestens beäugt. Und das natürlich auch zum Start in die neue Woche am Montag.

Wer fehlte im Training? Um es gleich vorwegzunehmen: Christian Preußer war anwesend. Sehr vieles deutet darauf hin, dass Sportvorstand Klaus Allofs tatsächlich an Fortunas Trainer festhält. Schrecklich viele Argumente für seine Entscheidung dürfte er nicht auf seiner Seite haben.

Gefehlt hat hingegen Emmanuel Iyoha. Der Angreifer hat sich eine Muskelverletzung im Hüftbeuger zugezogen und fällt bis auf Weiteres aus. Innenverteidiger Andre Hoffmann setzte aus Gründen der Belastungssteuerung aus, Ao Tanaka wurde für die japanische Nationalmannschaft nominiert.

Wie verhielt sich Preußer? Fortunas Trainer, der am Sonntag seinen 38. Geburtstag feierte, wirkte extrem fokussiert. Das Training leitete aber über weite Strecken Co-Trainer Manfred Stefes. Preußer begnügte sich größtenteils mit der Beobachterrolle. Ab und an führte er Einzelgespräche, wenn er etwas sah, was ihm nicht gefiel.

Was stand auf dem Programm? Zweikämpfe. Immer wieder wurden die Düsseldorfer Profis ins direkte Aufeinandertreffen geschickt. Ob im Eins-gegen-Eins, Zwei-gegen-Zwei, Vier-gegen-Vier oder in Überzahlsituationen. Das Trainerteam wollte vor allem sehen, dass die Defensive richtig verschiebt und die Räume dicht hält. Das klappte über weite Strecken ganz passabel, was den Defensivspezialisten das eine oder andere Lob von Stefes einbrachte.

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Wer fiel besonders auf? Trainingskönig am Montag war definitiv Leonardo Koutris. Dem griechischen Nationalspieler merkte man an, dass ihm die Reservistenrolle bei Fortuna überhaupt nicht schmeckt. Etwas ab fielen hingegen seine direkten Linksverteidiger-Konkurrenten Florian Hartherz und Nicolas Gavory, die als Zweierteam ziemlich oft überspielt wurden.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das ist Christian Preußer