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Fortuna Düsseldorf: Was Klaus Allofs über die Zukunft von Christian Preußer sagt

Überraschende Wende in Trainerfrage : Was Allofs über die Zukunft von Preußer bei Fortuna sagt

Nach der Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg schienen die Tage von Christian Preußer als Trainer von Fortuna Düsseldorf gezählt zu sein. Oder doch nicht? Zumindest lassen einige Aussagen von Sportvorstand Klaus Allofs nach dem Spiel aufhorchen. Was er zu Preußers Zukunft gesagt hat.

Seit Tagen wurde im Düsseldorfer Umfeld darüber spekuliert, ob das Spiel gegen den 1. FC Nürnberg ein Endspiel für Christian Preußer ist. Feststeht: Wenn es ein solches gewesen wäre, hätte Fortunas Trainer nun äußerst schlechte Karten auf der Hand. Denn nach der erneuten Niederlage am Freitagabend (0:1) sinken die Rheinländer immer tiefer in den Abstiegssumpf. Im schlimmsten Fall geht der ambitionierte Klub punktgleich mit Sandhausen oder Rostock auf dem Relegationsplatz in die anstehende Länderspielpause.

Fortuna scheint also einen neuen Impuls zu brauchen, um die Wende noch rechtzeitig zu bewerkstelligen. Dennoch lassen die Worte von Klaus Allofs nach der Partie gegen Nürnberg darauf schließen, dass sich eine überraschende Wende in der Trainerfrage anbahnt? Schließlich hatte der Sportvorstand nach der Niederlage in Bremen noch recht deutlich seine Überlegungen mitgeteilt – und er ließ recht deutlich durchblicken, dass nach einer weiteren Niederlage die Tage des Trainers wohl gezählt sein würden. Doch nach der 0:1-Pleite gegen den 1. FC Nürnberg will Allofs es so nicht gemeint haben.

„Christian Preußer wird morgen das Training leiten“, sagt Allofs auf Nachfrage. „Dieses Spiel wurde zu einem Endspiel gemacht. So war es nicht gemeint. Am Ende steht wieder einmal eine Heimniederlage. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie auch für den Trainer spielt. Wir werden jetzt in den nächsten Tagen die Dinge aufarbeiten und die Arbeit in der Hoffnung fortsetzen, dass wir die nächsten Spiele gewinnen.“

Allofs vermeidet ultimative Aussagen, er lässt sich etliche Hintertürchen offen. Und doch spricht nun wieder vieles dafür, dass Preußer auch nach der Länderspielpause Trainer von Fortuna ist. „Wir müssen uns doch trotzdem die Entwicklung ansehen und bewerten, wie wir mit der Arbeit vorankommen“, sagt der 65-Jährige. „Ich werde mich nicht dazu hinreißen lassen, eine klare Aussage für die kommenden Monate zu machen. Das ist eine ganz brenzlige Situation für uns. Die Situation muss man immer wieder bewerten.“

Und dann sagt Allofs: „Solange wir davon überzeugt sind, dass Christian Preußer uns aus dieser Situation herausbringen kann, bleibt er unser Trainer. Und momentan bin ich davon überzeugt.“

Hier geht es zur Bilderstrecke: Diese Noten haben wir den Fortuna-Profis gegeben