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Fortuna Düsseldorf: Was die Verantwortlichen von F95 zum Wechsel von Friedhelm Funkel zum 1. FC Köln sagen

Neuer Trainer des 1. FC Köln : So reagiert Fortuna auf den Wechsel von Funkel

Er war von 2016 bis 2020 Trainer in Düsseldorf und hat dort Kultstatus genossen. Nun soll er den 1. FC Köln vor dem Abstieg in die Zweite Liga bewahren. Was sagen die Verantwortlichen von Fortuna dazu. Auf welches Szenario man sich freuen würde.

Friedhelm Funkel genießt noch immer unter den Fortuna-Fans unglaublich große Beliebtheit. Den Verantwortlichen des Vereins ist er in den vergangenen Monaten unglaublich auf den Geist gegangen. Immer wieder hatte sich der Ex-Trainer zu Wort gemeldet und sich lautstark zum Zustand der Mannschaft und Außendarstellung des Klubs geäußert.

Nach seiner Entlassung im Januar 2020 gab es verschiedene Überlegungen, ihn mit ein wenig Abstand in einer nicht näher definierten Position wieder bei Fortuna zu engagieren. Doch es stellte sich schnell raus, dass die Atmosphäre zwischen beiden Seiten zu vergiftet war. Gegenseitige Vorwürfe und Eitelkeiten sorgten dafür, dass Funkel deutlich machte, unter den aktuellen Machtverhältnissen in der Führungsspitze keine Perspektive zu sehen.

Erst als Klaus Allofs als Vorstand im September 2020 bestellt wurde, unternahm er einen neuerlichen Anlauf, mit Funkel den Austausch zu suchen. Für Allofs ist der Wechsel von Funkel ausgerechnet nach Köln keine große Überraschung mehr gewesen. „Nach den vergangenen Wochen konnte man ja schon damit rechnen, dass Friedhelm Funkel doch nochmal auf die große Bühne zurückkehren würde“, sagt der 64-Jährige. „Wenn man mal die ganze Folklore weglässt, wünschen wir ihm natürlich als verdientem Mitarbeiter alles Gute für seine neue Aufgabe.“

Was viele als reine Horror-Vorstellung empfinden, würde Klaus Allofs mit Kusshand nehmen: eine mögliche Relegation zwischen dem 1. FC Köln und Fortuna um die Zugehörigkeit zur Bundesliga. „Das Szenario Relegation würde ich sehr gut finden. Wenn wir noch den dritten Platz erreichen würden, dann wäre das eine tolle Sache und wenn dann am Ende Köln der Gegner ist, dann ist das so. Klar ist dann natürlich auch, dass für diese Zeit die Sympathien für Funkel in einen absoluten Minusbereich rutschen würden.“

Sportvorstand Uwe Klein sagte auf Anfrage unserer Redaktion: „Das ist die Entscheidung von Friedhelm. Wenn er der Meinung ist, noch einmal einen Job machen zu wollen, dann ist das so. Das bedarf ja keiner großen Kommentierung von mir.“

Hier geht es zur Infostrecke: So reagieren die Fans nach Funkels Sinneswandel