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Fortuna Düsseldorf: Was der Montag bringt

Was der Montag bringt : Guten Morgen, Fortuna!

Was ist an diesem Tag bei Fortuna los? Wer fällt zurzeit aus? Welche Geschichten haben wir für Sie im Angebot? Zum Start in den Tag gibt es die wichtigsten Einordnungen aus der rot-weißen Welt von unserem Reporter-Team.

Das steht bei Fortuna auf dem Programm Heute findet das übliche Spielerersatz-Training statt. Die Profis, die gegen Hannover auf dem Platz standen, werden den Montag nutzen, um zu regenerieren.

So ist es um das Personal bestellt Gute Nachrichten: Kein Spieler hat eine ernstzunehmende Blessur erlitten. Auch Shinta Appelkamp, der nach mehrwöchiger Pause sein Comeback gab, schien gut auf die Belastung zu reagieren.

Das haben wir heute im Angebot Wir starten mit einem Tadel von Klaus Allofs an manche (zu) pessimistische Fortuna-Fans. Außerdem schauen wir noch einmal im Speziellen auf die beiden Einwechselspieler Leonardo Koutris und Appelkamp.

Was man sonst über diesen Tag wissen sollte Es ist der 22. Februar. Wir schauen zurück ins Jahr 1986. Damals verlor Fortuna mit 3:7 im Bremer Weserstadion. Fortuna hatte sich in den letzten Spielen durch Siege in Dortmund und über Leverkusen etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Im Winter - Wonderland Bremen, der Boden war knüppelhart gefroren, wollten die Düsseldorfer nachlegen. Ein schweres Unterfangen beim Meisterschaftsanwärter Werder Bremen. Zu schwer, wie sich nach 90 Minuten herausstellen sollte.

Fortuna trat das Spiel unter Protest an. Werder-Libero Pezzey, am letzten Spieltag vom Platz gestellt, durften für Bremen auflaufen – ohne das es zuvor eine Verhandlung seitens des DFB gegeben hatte. Ein Novum in der Bundesliga-Geschichte.

Mit oder ohne Pezzey, es wurde ein Desaster für die Truppe vom Flinger Broich. Trotz, oder gerade wegen, des verletzungsbedingten Fehlens von Nationalspieler Völler zerlegte der Bremer Angriffswirbel die rot-weiße Abwehr in ihre Einzelteile. Frank Neubarth (4 Tore) und Manni Burgsmüller (3 Tore) schossen die Düsseldorfer im Alleingang ab. Besonders der 36 jährige Burgsmüller wirbelte wie in seinen besten Tagen und ließ Fortunas Defensivspieler wie Statisten aussehen.

Bereits nach 18 Minuten lagen die Düsseldorfer mit 0:3 im Hintertreffen. Und auch in der Folge versagten die beiden Gegenspieler des Bremer Sturmduos, Günter Kuczinski und Andreas Keim, ebenso kläglich wie Libero Holger Fach. Der Düsseldorfer Vorstand zeigte sich nach Spielende arg verschnupft, denn Trainer Dieter Brei ließ bei der herben Niederlage gleich sechs Akteure grippegeschwächt, teils mit hohem Fieber, auflaufen.

In der 2. Halbzeit hielt sich Fortuna zunächst schadlos. Doch mit schwindenden Kräften der Gäste ging das muntere Scheibenschießen in die Verlängerung. Dabei kamen die ansonsten erschreckend schwachen Fortunen ebenfalls noch zu drei Toren.

Das 3:7-Debakel in der Hansestadt bedeutete das, bis heute, torreichste Auswärtsspiel der Fortuna in ihrer Bundesliga-Historie.

Und auch das noch – so erreichen Sie uns Auch am Montag bleiben unsere Fortuna-Reporter auf Ballhöhe. Fehlt etwas in unserem Angebot? Sie sind der Meinung, wir sollten unbedingt einmal über dies und das berichten? Sie haben Kritik, aber vielleicht auch ein wenig Lob für unsere Berichterstattung?

Wir sind für (fast) alles empfänglich – einfach Mail an: fortuna@rheinische-post.de

(gic, jol, pab)