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Fortuna Düsseldorf: Was der 6. März 2021 für den Zweitligisten bringt

Was der Samstag bringt : Guten Morgen, Fortuna!

Was ist an diesem Tag bei Fortuna los? Wer fällt zurzeit aus? Welche Geschichten haben wir für Sie im Angebot? Zum Start in den Tag gibt es die wichtigsten Einordnungen aus der rot-weißen Welt von unserem Reporter-Team.

Das steht bei Fortuna auf dem Programm Unter Ausschluss der Öffentlichkeit geht Chefcoach Uwe Rösler bei der heutigen Trainingseinheit an den Feinschliff für die Zweitliga-Partie gegen den 1. FC Nürnberg. Diese wird am Sonntag um 13.30 Uhr in der Arena angepfiffen.

So ist es um das Personal bestellt Felix Klaus fällt für das Nürnberg-Spiel wegen seiner Oberschenkelzerrung noch aus, doch Rösler rechnet in der nächsten Woche wieder fest mit ihm. Mehr Geduld brauchen die Eigengewächse Shinta Appelkamp und Emmanuel Iyoha mit ihren Muskelverletzungen.

Das haben wir heute im Angebot Wir rechnen vor, inwieweit Anspruch und Wirklichkeit bei Fortuna und ihrem nächsten Gegner Nürnberg auseinanderklaffen – anhand der Marktwerte. Zudem zeigen wir in unserer Rubrik „So würden wir aufstellen“, welche Formationen unsere Fortuna-Reporter am Sonntag für erfolgversprechend halten.

Was man sonst über diesen Tag wissen sollte Es ist der 6. März. Beim Flug zurück ins Jahr 1960 treffen wir bei diesem Datum auf ein Gastspiel von Rot-Weiss Essen bei der Fortuna. Und was dem aktuellen Zweitligisten kurz vor Weihnachten 2020 gegen den Viertligisten RWE nicht gelang, machte Fortuna sechs Jahrzehnte zuvor gegen den gleichklassigen Kontrahenten mit Bravour. Fortuna fertigte im Westderby RWE kurzerhand 5:0 ab. Überragender Spieler seinerzeit war Erich „Hammer“ Juskowiak. Der Nationalspieler ordnete die Deckung und fand immer wieder Zeit, das Aufbauspiel der Düsseldorfer mit kreativen Ideen zu beleben.

Fortuna stand mal wieder mit dem Rücken zur Wand. Viele Experten hatte die Flingerner schon abgeschrieben, der Abstieg in die Zweitklassigkeit schien unabwendbar. Doch so ist sie halt, die Diva vom Rhein: unberechenbar, im Positiven wie im Negativen. 13.000 Zuschauer im Rheinstadion glaubten noch an eine Rettung der Fortuna und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus, wozu die Rot-Weißen an diesem Tag im Stande waren.

Unsportlich war allerdings die Entstehung des 1:0. Fortunas Wöske tischte dem Unparteiischen eine Schwalbe im Essener Strafraum auf. Schiedsrichter Pecher (Krefeld) fiel prompt darauf rein, und Jansen verwandelte staubtrocken (19.). Beim 2:0 (41.) ging alles mit rechten Dingen zu. Wieder fiel Wöske im Strafraum; diesmal allerdings um Steffens Flanke aus kurzer Distanz zum Halbzeitstand zu verwerten.

Der zweite Abschnitt brachte eine entfesselt spielende Fortuna-Elf. Der Ball lief wie am Schnürchen, und die weiteren Treffer waren der Lohn für einen couragierten Auftritt der Landeshauptstädter. Nach der Vorentscheidung durch Wolfframm (60.) folgten weitere Treffer durch Steffen (74.) und Krafft (77.).

Fortuna blies mit diesem unerwarteten Kantersieg zur Attacke in Richtung Klassenerhalt. Die Düsseldorfer holten plötzlich Punkt um Punkt, doch reichen sollte es nicht. Fortuna stieg zum zweiten Mal in ihrer Oberligazeit ab. Dieser unerwartete und vor allem unnötige Abstieg kostete in der Endabrechnung wohl die Qualifikation zur ersten Bundesliga-Saison 1963/64.

Und auch das noch – so erreichen Sie uns Auch am Samstag lassen unsere Fortuna-Reporter Laptop und Aufnahmegerät nicht im Schrank. Fehlt etwas in unserem Angebot? Sie sind der Meinung, wir sollten unbedingt einmal über dies und das berichten? Sie haben Kritik, aber vielleicht auch ein wenig Lob für unsere Berichterstattung? Wir sind für (fast) alles empfänglich – einfach Mail an: fortuna@rheinische-post.de

(gic, jol, pab)