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Fortuna Düsseldorf: Was der 26. Oktober 2020 bringt

Was der Montag bringt : Guten Morgen, Fortuna!

Was ist an diesem Tag bei Fortuna los? Wer fällt zurzeit aus? Welche Geschichten haben wir für Sie im Angebot? Zum Start in den Tag gibt es die wichtigsten Einordnungen aus der rot-weißen Welt.

Das steht bei Fortuna auf dem Programm Am Sonntag war Spielersatz-Training an der Arena. Das 0:3 wurde von allen Verantwortungsträgern inklusive Klaus Allofs intensiv diskutiert. Heute haben die Spieler trainingsfrei, bevor am Dienstag die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Heidenheim (Freitag, 18.30 Uhr) beginnt.

So ist es um das Personal bestellt Andre Hoffmann, Edgar Prib und Alfredo Morales trainierten am Sonntag individuell. Vor allem bei den beiden Erstgenannten besteht Hoffnung darauf, dass sie in den Kader für das Freitagspiel rücken könnten. Florian Hartherz klagt über Achillessehnenprobleme. Bei ihm muss man abwarten, wann er wieder voll ins Training einsteigen kann. Leonardo Koutris arbeitet weiter an seinem Fitnesszustand. Dawid Kownacki, Emmanuel Iyoha und Gökhan Gül werden noch einige Geduld aufbringen müssen.

Das haben wir heute im Angebot Auf diese Geschichten können Sie sich heute unter anderem freuen: Die größten Baustellen bei Fortuna – Kapitän Adam Bodzek forderte, Finger in die Wunden zu legen. Wir fangen damit an und zählen auf, was sich dringend bessern muss. Zudem: Warum ein Klub de facto keinen Einfluss darauf hat, ob eine Trainerdiskussion entsteht oder nicht.

Was man sonst über diesen Tag wissen sollte Es ist der 26. Oktober – und heute vor 38 Jahren übernahm ein Mann das Traineramt bei Fortuna, der für eine der spektakulärsten Serien der Klubgeschichte sorgte: Wilibert Kremer. Jedem Fortuna-Fan, der vor 1975 geboren wurde, dürfte die Hinrunde der Saison 1983/84 noch gut in Erinnerung sein. Kremers Elf spielte sich förmlich in einen Rausch. So wurden Köln (2:0), Dortmund (7:0), Offenbach (5:0), Braunschweig (4:0) und auch Stuttgart (3:0) im Rheinstadion regelrecht vermöbelt.

Der Höhepunkt folgte zu Beginn der Rückrunde. Innerhalb von wenigen Tagen bejubelten mehr als 120.000 Fans zwei 4:1 Heimsiege über den FC Bayern und Borussia Mönchengladbach. Nicht wenige träumt von der zweiten Deutschen Meisterschaft nach 1933. Über 15.000 siegessichere Düsseldorfer sorgten für eine wahre Völkerwanderung Richtung Köln. Wer sollte Fortuna noch aufhalten?

Die Antwort war schmerzhaft: Fast alle! In Köln gab es ein 0:1, und die verbleibenden 14 Rückrundenspiele wurden zum Desaster. Zwölf Niederlagen und lediglich ein Sieg, gegen Eintracht Frankfurt, brachten statt Meisterehren gerade noch den Klassenerhalt.

Wilibert Kremer wurde in der Folgesaison, nach acht Spielen ohne Sieg, am 14. April 1985 entlassen. Geblieben ist eine Achterbahn-Saison 1983/84, die in der bisherigen Vereinsgeschichte ihresgleichen sucht.

Und auch das noch – so erreichen Sie uns Auch am Montag sind unsere Fortuna-Reporter wie gewohnt für Sie am Ball. Fehlt etwas in unserem Angebot? Sie sind der Meinung, wir sollten unbedingt einmal über dies und das berichten? Sie haben Kritik, aber vielleicht auch ein wenig Lob für unsere Berichterstattung?

Wir sind für (fast) alles empfänglich – einfach Mail an: fortuna@rheinische-post.de

(erer, jol, gic)