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Fortuna Düsseldorf: Was der 20. November 2020 dem Zweitigisten bringt

Was der Freitag bringt : Guten Morgen, Fortuna!

Was ist an diesem Tag bei Fortuna los? Wer fällt zurzeit aus? Welche Geschichten haben wir für Sie im Angebot? Zum Start in den Tag gibt es die wichtigsten Einordnungen aus der rot-weißen Welt von unserem Reporter-Team.

Das steht bei Fortuna auf dem Programm Am Freitag geht die Vorbereitung auf das Zweitliga-Heimspiel gegen den SV Sandhausen am Samstag (13 Uhr) in die entscheidende Phase. Die Mannschaft absolviert eine Einheit, bei der Fotografen und Medienvertreter nicht anwesend sein dürfen – sprich: Es geht um Standardsituationen und man könnte an den Mannschaften im Trainingsspiel ablesen, wer in der Startelf stehen wird.

So ist es um das Personal bestellt Der am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankte und langsam genesende Emmanuel Iyoha trainiert ebenso individuell wie der an Achillessehnenbeschwerden laborierende Florian Hartherz. Dazu fehlt neben den Langzeitverletzten noch der türkische Nationalspieler Kenan Karaman. Er wird, einen negativen Coronatest vorausgesetzt, am Samstag spielen, vorab aber nicht mehr mit den Kollegen trainieren.

Das haben wir heute im Angebot Leonardo Koutris ist der große Hoffnungsträger bei Fortuna. Eine Knieverletzung hatte ihn lange außer Gefecht gesetzt. Doch nun ist er bereit. Und da haben wir ihn doch gleich mal zum exklusiven Interview gebeten. Seine Mama spielt darin eine ganz besondere Rolle. Und auch das haben wir noch im Angebot: Wir haben einen Fortuna-Fan gefunden, der aufgrund einer verlorenen Wette auch Mitglied des SV Sandhausen geworden ist.

Was man sonst über diesen Tag wissen sollte Es ist der 20. November – und beim Flug rückwärts durch die Zeit landen wir diesmal im Jahr 1976. Wird der Fortuna aktuell ein holpriger Start in die Saison vorgeworfen, wäre man in der Saison 1976/77 glücklich damit gewesen. Die ersten fünf Meisterschaftsspiele wurden ausnahmslos vergeigt.

Den Akteuren schlug dies nicht nur gehörig auf den Magen, sondern entsprechend auch ein großes Loch in den Geldbeutel. 675 DM pro Punkt waren zu holen, doch vom Konto grüßte eine fette Null.

Aber keine Angst, die Fortunen nagten nicht am Hungertuch, holten sie doch in den folgenden acht Spielen ordentliche elf Zähler. Die Punkte zwölf und dreizehn sollten beim Heimspiel gegen Werder Bremen folgen.

Immerhin 18.000 Zuschauer erlebten an diesem Nachmittag einen 3:2 (2:0)-Erfolg über die Hanseaten. Werders späterer Spieler und Manager Klaus Allofs (2.) brachte die Rot-Weißen schon früh auf die Gewinnerstraße. Apropos Gewinner: Als solchen durfte man auch Detlev Syzmanek bezeichnen. Szymanek, erst Anfang November von Hertha BSC verpflichtet, traf in seinem dritten Auftritt im Fortuna-Trikot gleich doppelt (2:0/31. und 3:0/59.) und schraubte seine persönliche Trefferquote bereits auf vier Tore.

Der Schlendrian sorgte dafür, dass es noch einmal spannend wurde. Werder verkürzte noch durch Tore von Röber (71.) und Görts (85.) auf 2:3. Doch die Punkte blieben nach 90 Minuten in Düsseldorf, und die kommende Lohnabrechnung wies für jeden Spieler 1350 DM Erfolgsprämie aus.

Und auch das noch – so erreichen Sie uns Auch am Freitag greifen unsere Fortuna-Reporter selbstverständlich wieder zu Block und Aufnahmegerät. Fehlt etwas in unserem Angebot? Sie sind der Meinung, wir sollten unbedingt einmal über dies und das berichten? Sie haben Kritik, aber vielleicht auch ein wenig Lob für unsere Berichterstattung?

Wir sind für (fast) alles empfänglich – einfach Mail an: fortuna@rheinische-post.de

(gic, jol)