Mögliches Vorbild für Fortuna-Spieler Warum sich Thioune für Füllkrug ganz besonders freut

Düsseldorf · Durch das Tor gegen Spanien hat Niclas Füllkrug über Nacht internationale Bekanntheit erlangt. Dabei kickte der 29-jährige Angreifer noch in der vergangenen Saison im deutschen Unterhaus. Und damit gegen Fortuna. Was Trainer Daniel Thioune zu diesem Aufstieg sagt.

Fortuna Düsseldorf: Er ist der schlechteste Bundesliga-Trainer aller Zeiten
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Er ist der schlechteste Bundesliga-Trainer aller Zeiten

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Foto: Andreas Bretz/Bretz, Andreas (abr)

Das Spiel zwischen Spanien und Deutschland bei der Weltmeisterschaft in Katar beschäftigte natürlich auch einen Tag später noch viele Fußball-Fans. So natürlich auch Fortuna-Trainer Daniel Thioune, der ein solch hochklassiges Duell aber auch als Fans gucken kann. „Wahrscheinlich war es inhaltlich und taktisch das beste Spiel der bisherigen WM“, sagt er auf Nachfrage unserer Redaktion. „Ich habe sowohl als Konsument als auch als Trainer einen Blick drauf geworfen. Man konnte viel mitnehmen.“

Ein großes Thema war zudem das Ausgleichstor von Angreifer Niclas Füllkrug, der mit seinen 29 Jahren bereits zu den erfahreneren Spielern zählt und in der vergangenen Saison noch in der Zweiten Liga auf Torejagd ging. Gegner damals: Fortuna Düsseldorf. „Daran sieht man, dass es keine Grenzen gibt“, sagt Thioune. „Es ist doch überragend, dass man sich auch über die Zweite Liga für so ein Turnier qualifizieren kann.“

Mit Blick auf die Europameisterschaft 2024 im eigenen Land bliebe Fortunas Angreifern also noch genügend Zeit, einen ähnlichen Werdegang wie „Lücke“ Füllkrug zu gehen. Daniel Ginczek, Rouwen Hennings und Emmanuel Iyoha würde momentan für dieses – zugegebenermaßen unrealistisches – Szenario infrage kommen. „Ich wünsche es allen dreien“, erklärt Thioune diplomatisch mit einem Augenzwinkern.

Fortuna Düsseldorf: So hat sich Ao Tanaka mit Japan bei der WM​ 2022 in Katar geschlagen
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So hat sich Ao Tanaka mit Japan bei der WM geschlagen

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Foto: dpa/Robert Michael

Mit Blick auf Donnerstag hat er indes eine klare Meinung – auch wenn es dem eigenen Spieler schaden würde. Denn natürlich hofft Thioune darauf, dass Deutschland nun auch den Weg ins Achtelfinale geht. Japan und Ao Tanaka würden dann aber die Koffer packen müssen. Thioune: „Wenn es darum geht, ob Deutschland oder Japan weiterkommt, dann würde ich natürlich lieber die deutschen Farben im Achtelfinale sehen. Auch wenn jeder Tag von Ao bei der WM für uns finanziell nicht ganz so unlukrativ ist – ich würde ihm da gern etwas mehr Urlaub gönnen.“

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