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Fortuna Düsseldorf: Warum die Toten Hosen auf ihrem eigenen Konzert wegen F95 ausgebuht wurden

Auf eigenem Konzert : Warum die Toten Hosen wegen Fortuna ausgebuht wurden

In der Fortuna-DNA sind die Toten Hosen eng verwurzelt. Neben Axel Bellinghausen war nun im F95-Podcast auch Bassist Andreas Meurer zu Gast. Darin erzählt er unter anderem, wieso die Band auf einem Konzert in Köln ausgebuht wurde.

Fußball und Punkrock haben in den seltensten Fällen wirkliche Berührungspunkte. Bei Fortuna ist eben dieses Verhältnis aber seit Jahrzehnten ein sehr enges. Das liegt natürlich vor allem daran, dass die bekannteste Gruppe dieser Musikrichtung aus Düsseldorf kommt: Und deshalb sind die Toten Hosen aus der Fortuna-Kultur in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt nicht mehr wegzudenken.

Die enge Verbindung zwischen der Musikgruppe und Fortuna entstand Ende der 80er-Jahre. Damals hatte der Verein noch keine großen Sponsoren, benötigte aber finanzielle Unterstützung. Also entschlossen sich die Toten Hosen dazu, einen kleinen Teil ihrer Ticketeinnahmen an die Rot-Weißen zu spenden.„Überall außer in Düsseldorf buhte man uns dafür aus, wenn wir erzählten, dass von dem Geld für die Tickets die Fortuna unterstützt wird. Natürlich besonders in Köln“, erklärt Andreas Meurer, Bassist der Toten Hosen, lachend in einer neuen Folge des Fortuna-Podcasts „Rot & Schweiß“.

Doch das war noch längst nicht alles: Als den Düsseldorfern in der Oberliga der Lizenzentzug drohte, standen die Band-Mitglieder dem Klub aus Flingern wieder unterstützend zur Seite, stiegen als Trikotsponsor ein, und sicherten damit die Existenz der Fortuna. „Wir waren froh, dass wir ein bisschen helfen konnten“, sagt Meurer.

Neben dem Bassisten ist auch Ex-Spieler Axel Bellinghausen in der neuen Podcast-Episode zu Gast. Da trifft es sich gut, dass der 38-Jährige Fan der Toten Hosen ist. Der ehemalige Flügelspieler der Fortuna hat laut eigenen Angaben schon in seiner Jugend die Alben der Toten Hosen im Keller seines besten Freundes gehört und inzwischen auch einige Konzerte der Band besucht.

Durch seine Spielweise könnte ihm durchaus aus ein gewisser Hang zum Punk nachgesagt werden. „Auf dem Platz ist da eine Menge Punk dabei“, findet auch Meurer. „Das ist bedingungsloser Einsatz und genau das will man ja sehen.“ Die neue Folge des Podcasts „Rot & Schweiß“ gibt es hier zu hören.

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(pab)