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Fortuna Düsseldorf: Wann F95 die meisten Gegentore kassiert

Dann ist Vorsicht geboten : Wann Fortuna die meisten Gegentore kassiert

Ein Blick auf die Statistik zeigt: Fortuna kassiert in einem bestimmten Zeitraum einer Partie die mit Abstand meisten Gegentore. Welcher das ist. Und was das für das eigene Spiel bedeutet.

Ein Fußballspiel hat während der 90 Minuten zumeist mehr als eine Episode zu bieten. Manche Mannschaften sind direkt vom Anpfiff an hellwach. Andere Teams sind da etwas schlafmütziger unterwegs. Was denn nun genau auf die einzelnen Vereine zutrifft, kann man ganz gut daran erkennen, wann man die jeweiligen Tore schießt respektive Gegentore kassiert.

Auch bei Fortuna gibt es in dieser Statistik klare Tendenzen zu erkennen. Generell ist mit Düsseldorfer Beteiligung in der zweiten Hälfte deutlich mehr los als in der ersten Halbzeit. 10:27 lautet das Verhältnis der selbst erzielten Tore. Auch bei den Gegentreffern ist es eine klare Sache: 13:22.

Aber gibt es eine Phase im Spiel, in der Fortuna besonders aufmerksam sein sollte? Durchaus. Ganze 43 Prozent aller Gegentore fallen nämlich in den ersten 30 Minuten der zweiten Halbzeit. Nur logisch, dass daraus auch ein anderer interessanter Wert zustande kommt. Die Düsseldorfer erzielen nämlich selbst die meisten Tore in der letzten Viertelstunde. 16 (!) Treffer gab es in diesem Zweitraum bereits zu bejubeln. Kein anderer Klub kommt annähernd an diesen Wert heran.

Aber wie könnte diese Statistik zustande kommen? Vielleicht rührt sie daher, dass Fortuna durch die vielen Gegentreffer in den Minuten zuvor (also zwischen Minute 46 und 75) wieder mehr gefordert ist. Entweder muss man einem Rückstand hinterherrennen oder man ist darauf erpicht, wieder in Führung zu gehen. Man steht also besonders in der Schlussphase einer Begegnung unter Druck.

Doch Statistiken sind ja bekanntlich nicht alles im Fußball. Und so können Fortunas Spieler bereits am Sonntag im Auswärtsspiel gegen den SV Darmstadt 98 den Beweis antreten, dass sie nach dem berühmten Halbzeit-Tee doch nicht so schlafmützig sind, wie es die Statistikwerte vermuten lassen. Das würde im Übrigen auch die Erfolgsaussichten am Böllenfalltor rapide in die Höhe steigen lassen.