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Fortuna Düsseldorf - Vor dieser kniffligen Entscheidung steht U23-Trainer Nico Michaty

Partie gegen Straelen : Vor dieser kniffligen Entscheidung steht Fortunas U23-Trainer

Fortunas U23-Trainer Nico Michaty begrüßte unter der Woche zwei wichtige Spieler zurück im Training. Um wen es geht, wieso der Coach auf einer Position plötzlich die Qual der Wahl hat und welche Überlegungen es vor dem Regionalligaspiel gegen den SV Straelen gibt.

Die schlechte Nachricht ereilte Fortunas-U23-Trainer Nico Michaty am Donnerstagmorgen: Torwart Dennis Gorka zog sich im Training bei den Profis eine leichte Knieverletzung zu und steht den Regionalliga-Fußballern am Wochenende nicht zur Verfügung. Deshalb wird voraussichtlich Leon Klußmann am Samstag im Heimspiel gegen den SV Straelen (14 Uhr) sein Pflichtspieldebüt im Tor der „Zwoten" feiern.

Neben Gorka werden auch Luca Thissen (Mittelfußbruch) und Maxim Schröder (Aufbautraining) weiterhin ausfallen. Unter der Woche gab es für Michaty aber auch positive Nachrichten, denn in Niko Vukancic und Tom Geerkens kehrten zwei wichtige Leistungsträger zurück ins Training. Die beiden hatten in den vergangenen Wochen bei den Profis mittrainiert. Obwohl sie einen guten Eindruck hinterließen, werden sie dort nach den Verpflichtungen von Michal Karbownik und Jorrit Hendrix vorerst nicht mehr gebraucht.

Somit stehen Michaty aktuell 16 Feldspieler zur Verfügung. Eine Kadergröße, die noch immer nicht optimal ist, ihm aber wieder etwas mehr Möglichkeiten gibt. „Elf gegen elf konnten wir im Training noch nicht spielen, aber immerhin mal acht gegen acht“, sagt der Trainer.

In der Innenverteidigung hat Michaty am Samstag aber ein echtes Luxusproblem. Da auch Tim Corsten nach seiner Sperre zurückkehrt, hat Michaty in Routinier Adam Bodzek, Niko Vukancic und Tim Corsten gleich drei exzellente Innenverteidiger zur Verfügung. Das könnte möglicherweise auch Auswirkungen auf das System haben. Um alle drei Spieler auf den Platz zu bringen, könnte Michaty in der Defensive auf eine Dreierkette setzen.

Nach der 0:3-Niederlage am vergangenen Spieltag könnte der Systemwechsel ein cleverer Schachzug sein, um wieder mehr Stabilität zu bekommen. Allerdings hätte die Dreierkette auch ihre Nachteile. „Wir würden das System aus der kalten Hüfte spielen, weil wir noch nicht die Möglichkeit hatten, es auszuprobieren“, sagt Michaty. Ein weiteres Problem ergibt sich daraus, dass Vukancic und Corsten beide Linksfüße sind. Das würde die Frage aufwerfen, wer dann den zentralen Innenverteidiger gibt. „Normalerweise wäre ‚Bodze‘ dafür prädestiniert aufgrund seiner Erfahrung, aber dann hätte man rechts auch einen Linksfuß“, so der Trainer. Das wiederum wäre nicht optimal für den Spielaufbau.

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Gut möglich, dass Michaty sich deshalb für die bewährte Viererkette entscheidet. Dann könnte Bodzek von der Abwehr ins Mittelfeld rücken. Corsten und Vukancic würden gemeinsam in der Innenverteidigung spielen, so wie sie es in der Rückrunde der vergangenen Saison getan haben. Bodzek könnte seine Erfahrung im Mittelfeld noch mehr einbringen und der jungen Mannschaft möglicherweise noch mehr helfen.

Michaty will sich bei seinem Routinier aber auf keine Position festlegen: „Ich glaube, ‚Bodze‘ kann absolut beides spielen. Gegen Wiedenbrück hat er auf der Sechs gespielt und zuletzt als Innenverteidiger. Er hat es in allen Spielen gut gemacht.“ Möglich ist deshalb auch, dass Bodzek in der Vierkette in der Innenverteidigung bleibt. Dann müsste sich Michaty zwischen Corsten und Vukancic entscheiden.

Vor dem Spiel gegen Straelen hat Michaty also ganz viele unterschiedliche Optionen. Ein bisschen Zeit bleibt ihm noch, um über die richtige Aufstellung nachzudenken.