Fortuna Düsseldorf: Verteidiger Matthias Zimmermann prophezeit seinem Team „Welle des Erfolges“

Matthias Zimmermann ist optimistisch: Fortuna-Verteidiger prophezeit seinem Team „Welle des Erfolges“

Fortuna-Verteidiger Matthias Zimmermann steht für die Zuversicht beim Aufsteiger, der jüngst drei Spiele verlor. Der 26-Jährige will sich partout keinen Abwärtstrend einreden lassen.

 „Abwärtsspirale? Niemals! Keine Spur!“ Zimmermann will davon nichts wissen. „Wenn wir schlecht spielen würden, okay. Dann liefen wir vielleicht Gefahr, da hineinzugeraten. Aber wir spielen ja richtig gut“, sagte er am Dienstag nach dem Training. „Wir arbeiten hart, spielen gut. Wenn die Gegner uns per Video analysieren, dann sehen sie, dass wir den Gegnern Paroli bieten.“ Er könne jeden Morgen ruhigen Gewissens in den Spiegel schauen. „Ich gebe immer alles. Und die Mannschaft ebenfalls. Das Blatt wird sich bald wenden. Wir sind ganz nah dran. Und dann reiten wir auf einer Welle des Erfolges.“

Zimmermann sprüht vor Selbstbewusstsein, hat keinerlei Selbstzweifel. „Das brauchen wir auch nicht. Wir sind eine gefährliche Mannschaft, die schon bewiesen hat, dass sie gut spielen kann.“ Fortuna habe gegen Schalke und Hoffenheim gut mitgespielt. Sie habe gezeigt, dass sie sich Torchancen erarbeiten könne, das sei Qualität. „Alles was fehlt, ist, auch mal ein Ding reinzumachen. Wenn es mal läuft, geht der Ball rein. Wenn nicht, dann eben nicht.“ Zimmermann glaubt, dass seiner Elf nur mal der Führungstreffer gelingen muss. Dann liefe es von alleine, dann komme das Glück zurück.

„Gegen Schalke hatten wir drei Chancen und haben kein Tor gemacht. Schalke ist das dann mit der ersten Möglichkeit gelungen. Das war bitter.“ Die Freude an der Bundesliga könne ihm und seinen Mitspielern diese Erfahrungen nicht nehmen. „Wir wollten diese Spiele in der Bundesliga, wollten allen beweisen, dass wir mithalten können. Wir sehen jede Partie als Finale. Das nächste geile Spiel steigt in Frankfurt. Und da freuen wir uns jetzt schon drauf.“

Vorwürfe an  Jean Zimmer, der mit seinem verunglückten Kopfball einen Schalker Treffer vorbereitete, gibt es keine. „Wir greifen mit elf Mann an, und wir verteidigen mit elf Mann. Die ganze Mannschaft ist gefordert. Wir sind ein Team, müssen ­konsequent zusammen arbeiten.“ Sein Rezept für die anstehenden Spiele? „Weitermachen! In der ersten Liga ist die Qualität der Gegenspieler höher, da werden Fehler schneller bestraft. Wir müssen als Mannschaft noch mehr beißen und noch mehr über den Willen kommen.“

Begeistert ist Zimmermann von den Fortuna-Anhängern. „Ich war echt überrascht von der Choreo, die war richtig gut. Auch nach dem Spiel haben uns die Fans ­angefeuert. Ich habe großen Respekt vor ihnen. Wir sind ein Team: Mannschaft, Fans und Verein. So können wir den Klassenerhalt schaffen.“

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