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Fortuna Düsseldorf: Uwe Rösler kontert Kritik zu seinen Einwechslungen

„Momentum positiv beeinflusst“ : Fortunas Trainer kontert Kritik an seinen Einwechslungen

Auch wenn einige Fans das Gegenteil behaupten, die Statistik beweist: Uwe Rösler kann Einwechslungen. Bislang hat Fortunas Trainer oftmals ein glückliches Händchen bewiesen. Gegen Eintracht Braunschweig will er das wiederholen.

Es ist ein Vorurteil, mit dem man bei einem intensiveren Blick in die Statistik recht schnell aufräumen kann. In den Sozialen Medien wird oftmals die Wechselpolitik von Uwe Rösler kritisiert. Zugegeben: Fortunas Trainer trifft ab und an auch Entscheidungen, die unter den Fortuna-Anhängern sicherlich nicht mehrheitsfähig sind. Wechsel wie Florian Hartherz für Leonardo Koutris gehören sicher dazu. Am langen Ende spricht die Statistik aber klar für den Trainer.

Seine Einwechslungen haben zumeist – wie würde Rösler es wohl selbst nennen – großen Impact auf das Spiel. Im Vergleich zu den anderen Mannschaften sogar den größten der gesamten Zweiten Liga. „Im Verlauf einer Saison wird es immer Wechsel geben, die nicht zu 100 Prozent funktionieren. Das muss der Trainer verantworten. Das mache ich auch. Da habe ich mich nie versteckt“, sagt Rösler. „Aber generell hatte ich über die gesamte Spielzeit das Gefühl, dass wir das Momentum mit unseren Einwechslungen positiv beeinflusst haben.“

Es würde im Endspurt der Saison sicher nicht schaden, würde Rösler dieses Gefühl weiterhin mit Fakten unterfüttern. Drei Spiele hat Fortuna noch zu absolvieren. Möchte man noch Chancen auf einen der ersten drei Plätze haben, sollte man daraus tunlichst neun Punkte einsammeln. „Gegen Karlsruhe haben wir das Spiel mit einem unbändigen Willen umgebogen. Meine Mannschaft ist heiß“, sagt Rösler.

Das muss sie auch sein. Am Samstag (13 Uhr/Sky) wartet in Eintracht Braunschweig ein Gegner, der den Rheinländern nichts schenken wird. „Die werden mit dem Messer zwischen den Zähnen kommen“, glaubt er. „Braunschweig braucht jeden einzelnen Punkt. Da müssen wir absolut hochkonzentriert sein. Wir müssen Bock darauf haben, das Spiel zu gewinnen.“

Dabei mithelfen würde gern Kenan Karaman. Der türkische Nationalspieler könnte am Wochenende wieder in die Startelf zurückkehren. Der 27-Jährige gab unter der Woche selbst zu Protokoll, dass er sich dafür wieder fit genug fühle. „Ich sehe das ähnlich“, sagt Rösler. „Es war wichtig, dass er gegen Karlsruhe seine Spielminuten bekommen hat.  Er hat uns absolut belebt.“

Genauso wie Shinta Appelkamp, der gegen den KSC das enorm wichtige Siegtor in allerletzter Sekunde erzielte. „Er gibt uns mit seiner Spielintelligenz und seiner Vielfältigkeit Optionen“, sagt der Trainer. Dass der Youngster von Beginn an aufläuft, ist recht wahrscheinlich.

Schließlich fehlen gegen die Eintracht sowohl Marcel Sobottka (Gelbsperre) als auch Kristoffer Peterson (leichte muskuläre Verletzung im rechten Oberschenkel). Eine Position könnte folglich Appelkamp bekleiden. Außerdem stehen weiterhin Andre Hoffmann und Thomas Pledl nicht zur Verfügung.