Fortuna Düsseldorf: Uwe Klein und Frank Schaefer ab sofort Direktoren

„Wertschätzung ihrer Leistungen“ : Fortuna ernennt Klein und Schaefer zu Direktoren

Fortuna befördert Uwe Klein, Leiter der Abteilung Scouting und Kaderplanung, und NLZ-Leiter Frank Schaefer zu Direktoren. Auf den ersten Blick ändert sich für beide nur das Etikett. Vielmehr ist es aber ein Zeichen der Anerkennung.

Auf den ersten Blick hat sich nur das Etikett verändert. Denn die Arbeit, die Uwe Klein und Frank Schaefer in ihren bisherigen Positionen für Fortuna abgeliefert haben, soll die gleiche bleiben – das wünschen sich zumindest die Verantwortlichen des Fußball-Bundesligisten, der in den vergangenen Jahren sehr von der Kompetenz der beiden anerkannten Fachleute profitiert hat.

Ab sofort dürfen sich Klein und Schaefer Direktoren nennen, jeder für seinen angestammten Bereich: Klein für Scouting und Kaderplanung, Schaefer für das Nachwuchs-Leistungszentrum (NLZ). Und im Endeffekt ist es dann doch weit mehr als nur ein Etikett, sondern vielmehr ein weithin sichtbares Zeichen der Anerkennung.

„Wir schätzen die gute Arbeit von Uwe Klein und Frank Schaefer“, erklärt Fortunas Sportvorstand Lutz Pfannenstiel, in dessen Zuständigkeit beide betreffenden Sektoren fallen. „Der Schritt, sie zu Direktoren zu befördern, ist eine Wertschätzung ihrer Leistungen der letzten Jahre.“

Stichwort Leistungen: Mit seiner Spürnase für Spieler, die den Verein verstärken und dennoch seine finanziellen Möglichkeiten nicht übersteigen, hat Klein seit seiner Rückkehr großen Anteil am Wiedererstarken der Fortuna. Von 2002 bis 2014 war er in Düsseldorf Co-Trainer unter anderem von Uwe Weidemann und Norbert Meier gewesen, und nach einem kurzen Intermezzo als Sportdirektor bei Hansa Rostock kehrte er im Juli 2016 als Leiter Scouting und Kaderplanung zurück. In dieser Funktion lotste er wichtige Spieler wie Kaan Ayhan, Rouwen Hennings, Andre Hoffmann und Dodi Lukebakio zu Fortuna.

„Ich bin schon ein bisschen stolz darauf, bei einem Klub wie Fortuna jetzt einen Direktorenposten zu bekleiden“, sagte Klein auf Nachfrage. „Es wäre schon schön, hier mindestens die 20 Jahre voll zu machen. Und gefühlt sind es ja schon 17, denn mit dem Herzen war ich auch während der kurzen Job-Unterbrechung immer bei Fortuna.“ Die Beförderung soll den 49-Jährigen zweifellos noch fester an den Klub binden, denn auch bei anderen Vereinen haben sich Kleins Qualitäten in Sachen Spielersuche längst herumgesprochen.

Frank Schaefer war 2010/11 sogar Cheftrainer des 1. FC Köln, trat dann auf eigenen Wunsch zurück. Seit September 2016 leitet er das NLZ, und die Erfolge sprechen für sich: Fortunas Nachwuchsteams, vor allem die U19, sind so stark wie seit vielen Jahren nicht mehr, und die Abwanderung von Talenten zu finanzkräftigeren Nachbarklubs ist stark rückläufig.

(jol)
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