Fortuna Düsseldorf und Kommunikationsdirektor Thomas Gassmann trennen sich

Nächster Personalwechsel : Fortuna und Kommunikationsdirektor trennen sich

Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf und Direktor Kommunikation Thomas Gassmann gehen künftig getrennte Wege. Nachfolger wird der bisherige Pressesprecher Kai Niemann.

Nach Alexander Steinforth verlässt ein weiterer Angestellter auf Direktoren-Ebene Fortuna Düsseldorf. Der Fußball-Bundesligist und Kommunikations-Chef Thomas Gassmann gehen ab sofort getrennte Wege. „Wir haben uns über die künftige Ausrichtung der Medien- und Kommunikationsabteilung unterhalten und sind auf keinen Nenner gekommen. Die Trennung war dann einvernehmlich“, sagte Vorstandschef Thomas Röttgermann im Gespräch mit unserer Redaktion.

Gassmann, der zuvor als Sportjournalist unter anderem für die Funke Mediengruppe und für den Express arbeitete, kam im April 2018 zur Fortuna. Der ehemalige Vorstandschef Robert Schäfer hatte den 52-Jährigen eingestellt. Seit April ist Thomas Röttgermann neuer Vorstandsvorsitzender. Gassmanns Vertrag läuft noch bis Ende März im kommenden Jahr. Über eine mögliche vorzeitige Auflösung werden die beiden Parteien in den kommenden Tagen sprechen, erklärte Röttgermann.

Das Ausscheiden Gassmanns führt zu einer Personalrochade innerhalb des Vereins. Der bisherige Pressesprecher der Lizenzspieler-Abteilung, Kai Niemann, rückt auf den Kommunikationsdirektor-Posten. Niemanns Stelle wird von Christian Krumm übernommen, der bisher in der Redaktion der Medienabteilung angestellt war.

Die Trennung von Gassmann ist bereits der vierte Personalwechsel in den Führungsgremien bei Fortuna in diesem Jahr. Im September stellte Fortuna Marketingdirektor Alexander Steinforth frei. Noch steht Steinforth unter Vertrag, die Trennung wird derzeit in einer juristischen Auseinandersetzung geklärt.

In der vergangenen Woche legte Christian Veith sein Mandat als Aufsichtsratsmitglied nieder. Veith hatte in den Diskussionen rund um die App-Affäre von Thomas Röttgermann eine kritische Position eingenommen und war nicht damit einverstanden, wie der Aufsichtsrat die Entscheidung, am Vorstandschef festzuhalten, nach außen kommuniziert hat.

Im Frühjahr war bereits Vorstandschef Schäfer freigestellt worden, da der Aufsichtsrat durch einen Vertrauensverlust keine Basis für eine weitere Zusammenarbeit sah.

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