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Fortuna Düsseldorf: Trainer Nico Michaty trotz 4:2 im Test gegen Bergisch Gladbach unzufrieden mit U23

Trotz 4:2 im Test : Trainer Michaty sauer auf Fortunas U23

Die mangelhafte Chancenverwertung beim 4:2-Sieg im Testspiel gegen den SV Bergisch Gladbach verdarb dem Coach von Fortunas Zweitvertretung die Laune. Selbst der dreifache Torschütze Cedric Euschen bekam nur ein sehr eingeschränktes Lob.

Manchmal ist Fußball dann doch mehr als ein reiner Ergebnissport – zumindest, solange es noch nicht um Punkte geht. Die beiden Testspiele von Fortunas Regionalliga-Mannschaft vor dem Rückrundenstart am kommenden Wochenende sind ein guter Beleg dafür. Ihre erste Partie hatten die Flingerner vor wenigen Tagen beim Drittligisten Viktoria Köln mit 1:2 verloren, trotzdem schwärmte Trainer Nico Michaty hinterher von seiner Mannschaft.

In der zweiten Begegnung feierten sie gegen den SV Bergisch Gladbach nun einen 4:2-Sieg, einverstanden war der Coach mit der Leistung seines Teams aber überhaupt nicht. „Wir waren streckenweise unkonzentriert, fahrig und inkonsequent“, bemängelte der 47-Jährige und legte nach: „Die Chancenverwertung war heute sehr schlecht. Es gibt einige Dinge, die wir in dieser Woche noch deutlich verbessern müssen.“

Schon vor dem Seitenwechsel hätte die „Zwote“ gegen den Ligakonkurrenten komfortabel vorne liegen müssen, stattdessen ging sie mit einem 1:2-Rückstand in die Pause. Cedric Euschen war nach einer halben Stunde der Führungstreffer gelungen, doch Meguru Odagaki und Patrick Hill drehten das Spiel innerhalb weniger Minuten zugunsten der Gäste. „Wir hatten zahlreiche Möglichkeiten, ermöglichen dem Gegner dann aber durch leichte Ballverluste zwei einfache Tore“, kritisierte Michaty.

Immerhin merzten Lex-Tyger Lobinger und Euschen – der ehemalige Saarbrücker legte gleich zwei Treffer nach – den Rückstand erfolgreich aus. Trotz seines Dreierpacks bekam selbst Euschen jedoch nur ein eingeschränktes Lob vom Trainer. „Wir haben 4:2 gewonnen und Cedric hat drei Tore gemacht, das war schon ordentlich. Aber er hätte mindestens noch drei Tore mehr machen müssen“, sagte Michaty.

So war das Debüt von Verteidiger Tim Corsten fast schon der einzige positive Aspekt des Tages; abgesehen vom Resultat. Zum ersten Mal überhaupt stand der 19-Jährige für die „Zwote“ auf dem Platz, nachdem er fast anderthalb Jahre an einer Schambeinentzündung laboriert hatte. „Tim hat im Training schon sein Potenzial gezeigt, aber wir müssen seinen Körper noch stabil bekommen“, betonte der Coach.