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Fortuna Düsseldorf: Torschütze Christoph Klarer spielte gegen den Karlsruher SC mit gebrochener Hand

Eisenharter Fortune : Torschütze Klarer spielte trotz gebrochener Hand

Gegen den Karlsruher SC avancierte Christoph Klarer zu einem der Spieler des Spiels. Hinten souverän, vorne erfolgreich: Der Österreicher hatte einen großen Anteil an dem ersten Heimsieg. Und das, obwohl er sich bereits in der ersten Hälfte schwer verletzte. Was passiert ist.

Es ist eine Geschichte aus der Fanlieblinge gemacht werden: Christoph Klarer hätte während des Spiels gegen den Karlsruher SC am vergangenen Samstag eigentlich früh in der Partie verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen müssen. Nach knapp 20 Minuten verletzte er sich an der Hand, hatte starke Schmerzen.

Doch der österreichische Innenverteidiger biss fortan auf die Zähne. In der Halbzeitpause wurde sein Handgelenk von der medizinischen Abteilung mit einem Verband fixiert. Möglicherweise musste auch ein Schmerzmittel herhalten, um es für den 21-Jährigen in den zweiten 45 Minuten einigermaßen erträglich zu gestalten.

Für Fortuna zahlte es sich indes aus: Klarer verrichtete zusammen mit seinem Kollegen Tim Oberdorf nicht nur in der Defensive einen starken Job, auch in der Offensive konnte er auf sich aufmerksam machen. Schließlich war er es, der die Düsseldorfer mit seinem Treffer zur erneuten Führung wieder auf die Siegesstraße brachte.

Nun kam raus: Klarers Verletzung war kein kleines Wehwehchen. „Er hat 70 Minuten mit einer gebrochenen Hand gespielt“, berichtete sein Trainer Christian Preußer am Montag. „Es ist nicht ausgeschlossen, dass er fortan mit einer Spezialschiene spielen kann. Das ist zwar unangenehm, aber es geht.“

Preußer hat also die Hoffnung, dass Klarer auch am kommenden Mittwoch im DFB-Pokalspiel gegen Hannover 96 auflaufen kann, noch nicht aufgegeben. Final möchte der Trainer in Rücksprache mit der medizinischen Abteilung und dem Spieler selbst am Dienstag drüber entscheiden. Ein möglicher Ersatz für den Österreicher wäre Andre Hoffmann. Preußer: „Er ist soweit fit und konnte die Trainingseinheiten absolvieren. Wir müssen schauen, ob es Sinn macht. Aber das ist vielleicht eine Option.“

Aussagen, die die Wahrscheinlichkeit zumindest dahingehend erhöhen, dass Tim Oberdorf auch in Hannover wieder von Beginn an aufläuft. Es wäre auch im DFB-Pokal sein Startelf-Debüt für Fortuna. „Tim hat das gut gemacht. Er ist auf jeden Fall eine schöne Option“, sagt Preußer. „Natürlich ist nach dem Spiel gegen den KSC sehr viel auf ihn eingeprasselt. Er steht jetzt im Fokus. Aber er ist sehr souverän damit umgegangen.“

Ob und wie das am kommenden Mittwoch aussieht, bleibt abzuwarten. Feststeht: Seine Startelf-Premiere bei den Profis hätte nicht viel besser laufen können. Kostenpflichtiger Inhalt Wie Fortuna nun mit ihrem U23-Kapitän plant, lesen Sie hier.

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