1. Sport
  2. Fußball
  3. Fortuna

Fortuna Düsseldorf: Torhüter Zack Steffen sagt Einsätze für US-Nationalelf ab

Vier Fortunen auf Länderspielreise : Torhüter Steffen sagt US-Nationalelf ab

Während Dawid Kownacki, Kaan Ayhan, Kasim Adams und Alfredo Morales zu ihren Nationalmannschaften reisen, bleiben Kenan Karaman und Zack Steffen in Düsseldorf.

In einem emotionalen Instagram-Post hat Zack Steffen erklärt, dass er die kommenden Länderspiele für die US-Nationalmannschaft absagen muss. Fortunas Stammtorhüter plagen seit einiger Zeit Knieprobleme. Der 24-Jährige schreibt, dass er die Entscheidung gemeinsam mit Verantwortlichen der Fortuna und dem Nationalteam getroffen habe.

„Auch wenn es eine schwierige Entscheidung war, glauben wir alle, dass es die beste ist“, teilte Zack Steffen mit. Es sei zuletzt eine frustrierende und unbequeme Situation mit seinem Knie gewesen. Die Hoffnung sei, dass das Knie während der Länderspielpause wieder komplett ausheilt.

Dafür wird Alfredo Morales mit der USA die Spiele gegen Kanada (Samstag) und in Kuba (Mittwoch) absolvieren. Das US-Team braucht dringend Siege, liegt in der Gruppenphase der Concacaf-Nations-League derzeit sechs Punkte hinter Kanada auf Rang zwei.

Auch bei Fortunas türkischen Nationalspielern gibt es eine Trennung. Kenan Karaman musste die Länderspiele in der EM-Qualifikation gegen Island (Donnerstag) und in Andorra (Sonntag) wegen einer Lungenentzündung absagen. Kaan Ayhan hingegen reist erstmals nach dem Wirbel um den Militärjubel wieder zu seinem Nationalteam. Auch dank Ayhans Tor in Frankreich stehen die Chancen vor den beiden abschließenden Qualifikationsspielen gut, dass die Türkei bei der EM 2020 dabei ist.

Das Länderspielreisenden-Quartett runden Dawid Kownacki und Kasim Adams ab. Kownacki spielt mit Polen in Israel (Samstag) und gegen Slowenien (Dienstag). Das polnische Team führt seine Gruppe an und hat sehr gute Karten für die EM-Qualifikation. Adams kämpft mit Ghana in den Spielen gegen Südafrika (Donnerstag) und in São Tomé und Príncipe (Montag) um die Teilnahme an der Afrikameisterschaft. Für die Ghaner sieht es bisher gar nicht gut aus. Sie liegen in Gruppe E hinter Ägypten und Uganda nur auf Platz drei.