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Fortuna Düsseldorf: Stimmen zum 2:1-Sieg im Zweitligaspiel beim FC Ingolstadt

Nach dem 2:1 in Ingolstadt : Das sagen die Fortunen zum knappen Auswärtssieg

Schwach angefangen, dann dominant aufgetreten, am Ende durchgezittert – Fortunas Spiel in Ingolstadt durchlief extrem unterschiedliche Phasen. Dass es am Ende zum 2:1-Sieg reichte, lag nicht zuletzt am starken Khaled Narey. Was er und andere Beteiligte zur Partie sagen.

Es war am Ende eine Zitterpartie – und eine solche hätte es keineswegs werden müssen. Dass Fortuna den Sieg beim Zweitliga-Aufsteiger FC Ingolstadt um ein Haar noch aus der Hand gegeben hätte und letztlich nur mit 2:1 die Oberhand behielt, war angesichts der lange Zeit dominant absolvierten zweiten Hälfte komplett überflüssig. Die Mannschaft von Trainer Christian Preußer hatte in diesen zweiten 45 Minuten zwar gewiss nicht brillant aufgespielt, den arg limitierten Gastgeber aber doch sicher unter Kontrolle gehabt.

Scheinbar. Denn nach der 2:0-Führung durch Treffer von Andre Hoffmann und Matthias Zimmermann, jeweils vorbereitet vom bärenstarken Khaled Narey, leistete sich Fortunas Torhüter Florian Kastenmeier eine folgenschwere Unachtsamkeit: Nach einem langen Ball der Ingolstädter rasselte der weit aus seinem Tor gestürmte 24-Jährige mit Teamkollege Florian Hartherz zusammen, berührte den Ball mit dem Arm – und Schiedsrichter Thorben Siewer zeigte ihm Rot.

Logisch, dass diese Szene hinterher im Mittelpunkt der Kommentare stand, hatte der FCI doch die Überzahl zum Anschlusstreffer per Foulelfmeter von Kaya und fast noch zum Ausgleich genutzt. „Wenn wir die Rote Karte nicht bekommen, dann bin ich mir sicher, dass wir den Sieg deutlich souveräner über die Bühne gebracht hätten“, sagte Torschütze Andre Hoffmann. „Wahnsinn, dass wir uns immer nach eigenen Fehlern in Bedrängnis bringen. Das ist unnötig. Mich ärgert es, weil ich gern zu Null gespielt hätte.“

Trainer Christian Preußer nahm das Thema ebenfalls auf: „Der Platzverweis für Flo dreht das Spiel natürlich nochmal. Gut war dann aber, dass wir uns dagegen gewehrt haben, dass das Spiel noch komplett kippt.“ Insgesamt war der 37-Jährige mit dem Auftritt nach der Pause deutlich zufriedener als mit dem Auftakt. „In der ersten Halbzeit waren wir nicht so gut im Spiel. Wir waren sehr schwankend, nicht so flüssig im Spiel“, sagte Preußer. „Das darf nicht unser Anspruch sein. Das wollen wir schon besser machen. In der zweiten Hälfte waren wir dann die bessere Mannschaft. Es freut mich, dass wir durch eine Standardsituation das 1:0 erzielen konnten.“

Flankengeber war da per Freistoß Khaled Narey, der sich dann jedoch in der hektischen Schlussphase nicht nehmen ließ, den Strafstoß zum 2:1 zu verschulden. Das freilich nahm dem früheren Hamburger nach der ansonsten starken Partie niemand krumm. „Es freut mich natürlich, dass ich der Mannschaft mit meinen Torbeteiligungen helfen konnte“, fasste der Allroundmann auf der rechten Seite zusammen. „Wenn man am Ende gewinnt, ist es dann umso schöner. Ich habe mich auch sehr für Zimbo (Matthias Zimmermann, d. Red.) gefreut, der immer Gas gibt.“

Hier geht es zur Bilderstrecke: Die Stimmen zum Fortuna-Erfolg in Ingolstadt