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Fortuna Düsseldorf: Sportvorstand von Eintracht Frankfurt könnte Ex-Spieler werden von F95

Bobic-Nachfolger in Frankfurt : Dieser Ex-Fortune soll Sportvorstand der Eintracht werden

Er gehört zu den erfolgreichsten Torschützen von Fortuna Düsseldorf in der Zweiten Liga. Mittlerweile ist Igli Tare ein begehrter Sportfunktionär. Zurzeit ist er der Strippenzieher bei Lazio Rom. Doch nun hat ein Bundesligist seine Fühler nach ihm ausgestreckt.

Er ist 66 Mal für Fortuna aufgelaufen – ausschließlich in der Zweiten Liga. Dabei hat er es auf eine beachtliche Ausbeute gebracht – und es mit 25 Treffern natürlich in die Liste der besten Torschützen des Klubs im deutschen Unterhaus geschafft. Igli Tare genießt noch heute in Düsseldorf einen guten Ruf. Nach seinem Karriereende hat der ehemalige albanische Nationalspieler als Funktionär eine beachtliche Karriere hingelegt.

Aktuell ist der 47-Jährige Sportdirektor beim italienischen Serie-A-Klub Lazio Rom. Das könnte sich allerdings schon bald ändern. Denn ein Bundesligist hat die Fühler nach ihm ausgestreckt. Laut Medienberichten soll Eintracht Frankfurt gesteigertes Interesse an ihm haben. Tare wird demnach als Nachfolger von Fredi Bobic als Sportvorstand gehandelt. Als Sportchef ist laut verschiedenen Medien neben Ralf Rangnick auch Markus Krösche (RB Leipzig) ein Kandidat.

Bobic hatte sich am Mittwoch mit Frankfurt auf eine vorzeitige Auflösung des eigentlich noch bis 2023 laufenden Vertrages zum 31. Mai 2021 geeinigt. Zuletzt hieß es, dass die Eintracht eine Ablöse in Höhe von fünf Millionen Euro für Bobic fordert. An dieser Größenordnung hat der Klub nach „Bild“-Informationen aber nicht festgehalten, Bobic darf demnach für rund 2,5 Mio. Euro ziehen. Am Abend bestätigte dann Hertha BSC, dass der 49-Jährige ab der kommenden Saison Geschäftsführer wird und nach 16 Jahren in die Hauptstadt zurückkehrt. Schon als Spieler trug er von 2003 bis 2005 das Trikot der „Alten Dame“, laut der „Bild“ unterschrieb er einen Kontrakt über drei Jahre mit der Option auf eine weitere Saison.

Tare würde in der Banken-Metropole auf einen weiteren Ex-Fortunen treffen. Der im Rhein-Kreis-Neuss aufgewachsene Ben Manga soll im Sommer Bruno Hübner ablösen, der nach zehn Jahren den Klub verlässt. Er soll allerdings offenbar nicht eins-zu-eins die Position Hübners übernehmen, am Zuschnitt der Abteilung wird offenbar noch gefeilt – in Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstand.

Um Manga war in den vergangenen Wochen hinter den Kulissen ein Gezerre entstanden. Denn auch andere Klubs sind auf ihn aufmerksam geworden und haben um seine Dienste gebuhlt. Der FC Schalke 04 soll Interesse an Manga gehabt haben. Da Sportvorstand Jochen Schneider aber bei Schalke faktisch schon jetzt nichts mehr zu sagen hat, wurde auch die Pläne nicht weiter verfolgt. Vor seinem Engagement bei den Hessen war Manga als Scout beim VfB Stuttgart angestellt.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Diese Ex-Fortunen sind jetzt Funktionäre

(gic)