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Fortuna Düsseldorf: Spieler verlieren wegen Corona-Krise massiv an Marktwert

Wegen Corona-Krise : Fortunas Spieler verlieren massiv an Marktwert

Die Corona-Krise bedeutet für den Fußball nicht nur eine Zwangspause von mehreren Wochen, sondern außerdem enorme wirtschaftliche Verluste. Dies hat zur Folge, dass auch die Marktwerte der Profis einbrechen.

Die Folgen der Corona-Krise für den Fußball sind noch nicht absehbar. Und dennoch scheint klar: Es wird sich vieles ändern. Ein Resultat dürfte sein, dass auf Grund der hohen wirtschaftlichen Verluste auch die Kaufkraft der Vereine sinkt. Auch deshalb hat nun das Portal „transfermarkt.de“ die Marktwerte des Großteils aller Profispieler abgewertet - über 9 Milliarden Euro Minus hat dies zur Folge.

Dabei ging das Portal pauschal vor. Jeder Akteur kassierte eine Abwertung von 20 Prozent - Spieler, die 1998 und später geboren wurden, wurden um zehn Prozent herabgestuft. „Die Börsenkurse sind eingebrochen, zahlreichen Vereinen könnte eine Insolvenz drohen und die Transferplanungen sind aufgrund der vielen Unsicherheiten bei den meisten Klubs zum Erliegen gekommen“, begründet Transfermarkt-Gründer Matthias Seidel den Marktwert-Verlust. „Es ist aktuell kaum vorstellbar, dass die Transferpreise in absehbarer Zeit weiter so ansteigen wie in den vergangenen Jahren.“

Und natürlich sind davon auch die Profis von Fortuna Düsseldorf betroffen. Fast 17 Millionen Euro Verlust musste die komplette Profimannschaft hinnehmen. Der Gesamtwert des Teams beträgt nunmehr 68,78 Millionen Euro. Besonders hart traf es natürgemäß die Spieler, die einen hohen Marktwert innehatten. So verlor Fortunas Kaan Ayhan gleich zwei Millionen Euro an Wert (von neun auf sieben Millionen).

Neben den Marktwerteinbußen gibt es diese auch beim Gehalt der Spieler - hier allerdings auf freiwilliger Basis. Nach Informationen von „Bild“ würden die Düsseldorfer Profis demnach auf 12,5 Prozent der Gehälter ganz verzichten. Weitere 12,5 Prozent würden sie dem Verein stunden. Dieser Anteil solle erst ausbezahlt werden, sobald wieder finanzielle Mittel in Form von Zuschauer- und TV-Einnahmen fließen würden. Diese vorläufigen 25 Prozent an Gehaltsverzicht entsprächen rund 300.000 Euro im Monat.