Fortuna Düsseldorf: So würden wir gegen Bayer Leverkusen aufstellen

Fortuna gegen Leverkusen : So würden wir aufstellen

Fortuna hat sich in dieser Saison bisher taktisch sehr flexibel präsentiert. Vorschläge, wie Friedhelm Funkel gegen Leverkusen aufstellen soll, haben unsere Redakteure Bernd Jolitz und Patrick Scherer.

In der Partie am fünften Spieltag der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen muss die Fortuna auf fünf Akteure verzichten: Kenan Karaman (Muskelfaserriss im Oberschenkel), Andre Hoffmann (Gehirnerschütterung), Diego Contento (Kreuzbandriss), Aymen Barkok (Innenbandverletzung am Knie) und Oliver Fink (Achillessehnenprobleme). Erneut lautet die große Frage, ob Funkel wieder mit einer Viererkette wie beim 1:1 in Stuttgart spielen lässt oder zur Fünferkette zurückkehrt.

Das ist die Wunschelf von RP-Redakteur Bernd Jolitz gegen Leverkusen. Foto: RP/Scherer

Friedhelm Funkel sollte - und wird - gegen Leverkusen die Fünferkette wählen. Ganz einfach, weil man der Bayer-Offensive doch ein wenig mehr Respekt entgegenbringen muss als der des VfB Stuttgart, die sich doch allzu sehr auf Mario Gomez verlässt. Mehr Offensivgeist über die Außen wird seitens Fortunas erst wieder am Samstag in Nürnberg gefragt sein, und deshalb empfiehlt es sich, im Zeichen der Rotation ein wenig die Mitte zu stärken. Alfredo Morales hat seinen Job bisher bestens erledigt, doch ist er der Dauerläufer schlechthin im Kader und braucht daher mal ein bisschen Zeit zum Durchschnaufen. Für ihn könnte Kevin Stöger eine erneute Chance bekommen, denn durch ihn hätten die beiden Spitzen mehr Anbindung an den Rest der Mannschaft, was im eigenen Stadion wünschenswert wäre.

In der Spitze ließ Funkel am vergangenen Freitag beim 0:0 gegen den VfB überraschend Rouwen Hennings draußen, der zuvor ausgezeichnete Arbeit geleistet hatte. Rund eine Stunde Pause genügen jedoch für den erfahrenen Torjäger, der somit in die Startelf zurückkehrt - und zwar neben Benito Raman. Der kann erheblich mehr, als er in Stuttgart zeigte, und sollte die Gelegenheit bekommen, das zu beweisen. Angenehmer Nebeneffekt: So erhält auch der sehr fleißige Marvin Ducksch in der Englischen Woche mal eine Pause. Dodi Lukebakio bleibt dann Joker Nummer eins, mit seiner Schnelligkeit ist er dafür genau der Richtige.

Und das ist der Vorschlag von RP-Redakteur Patrick Scherer. Foto: RP/Scherer

Das Spiel gegen Hoffenheim war eine Blaupause für andere Partien gegen Gegner dieses Kalibers. Leverkusen hat unheimlich viel offensive Power. Daher ist die Rückkehr zur Fünferkette das richtige Mittel der Wahl. Alles andere als die Besetzung mit den üblichen Verdächtigen, und damit das Versetzen von Adam Bodzek eine Reihe zurück, wäre eine große Überraschung. Das ist zwar schade für Robin Bormuth, doch Bodzek hat seine Chance einfach genutzt. Auch im zentralen Mittelfeld sollte das Trio aus Marcel Sobottka, Alfredo Morales und Mathias Zimmermann wieder für die nötige Stabilität sorgen. Dass der sehr laufwillige Marvin Ducksch auch mal eine Pause vertragen könnte, ist ein offenes Geheimnis. Als zweite Spitze würde sich Takashi Usami anbieten, der sicher auf sein Bundesligadebüt für Fortuna brennt.

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