Fortuna Düsseldorf: So würden wir bei VfL Wolfsburg aufstellen

Fortuna zu Gast in Wolfsburg : So würden wir aufstellen

Fortuna Düsseldorf tritt am Samstagnachmittag beim VfL Wolfsburg an. Unsere Redakteure haben sich Gedanken gemacht, mit welcher Aufstellung sie in das Spiel gehen würden.

Das sind unsere Vorschläge

Foto: RP-Grafik

Ein paar Änderungen sind nötig gegenüber dem 0:3 gegen Eintracht Frankfurt. Nicht etwa, weil die Mannschaft schlecht gespielt hätte – aber Dawid Kownackis Muskelfaserriss zwingt Trainer Friedhelm Funkel zu einer Umstellung in der Offensive. Zudem ist Regisseur Kevin Stöger nach überstandener Grippe wieder einsatzfähig und drängt nach seinen starken Leistungen zuvor in die Startelf. Doch einen Eins-zu-eins-Tausch kann man zwischen diesen beiden Spielern nicht vornehmen; dafür sind sie zu verschieden.

Die Lösung: Funkel wechselt auf ein 4-2-3-1-System, das Fortuna in dieser Saison schon häufig erfolgreich praktiziert hat. In diesem agiert Dodi Lukebakio als einzige echte Spitze, was seiner Schnelligkeit und Wendigkeit ohnehin entgegenkommt. Durch Kownackis Ausfall wird ein Platz auf der linken Seite frei, den nach mehreren Partien Pause Takashi Usami einnehmen könnte. Kapitän Oliver Fink und Marcin Kaminski erhalten einmal eine Auszeit, was vor allem für Kaminski gar kein Problem ist: Er geht ja anschließend mit Polens Nationalmannschaft auf Länderspieltour und erhält auf diese Weise Spielpraxis.

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Der Ausfall Kownackis gibt neue Möglichkeiten im Angriff. Meine Wahl fällt auf ein 4-2-2-2. In der Doppelspitze agieren Dodi Lukebakio und Kenan Karaman, der nach guten Auftritten zuletzt außen vor war. Einer, der ebenfalls außen vor war, ist Takashi Usami, der nun seine Chance erhält. Seine Gefährlichkeit bei Standards kann eine Waffe werden. Sein Pendant auf der anderen Seite ist Benito Raman.

Im zentralen Mittelfeld sind Marcel Sobottka und Kevin Stöger ein laufstarkes Tandem. Der Österreicher ist auch für die Spieleröffnung enorm wichtig. In der Viererkette bekommt Niko Gießelmann eine Pause, Markus Suttner rückt herein. Der Rest der Verteidigung gab zuletzt keinen Anlass zum Tauschen.