Fortuna Düsseldorf: So würden wir bei Hertha BSC aufstellen

Fortuna bei Hertha BSC : So würden wir aufstellen

Fortuna Düsseldorf tritt am Samstag bei Hertha BSC an. Unsere Redakteure haben sich Gedanken gemacht, mit welcher Aufstellung sie ins Spiel gehen würden.

Das sind die Vorschläge:

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Auch wenn Trainer Friedhelm Funkel bei der Pressekonferenz noch keine Startelf-Garantien für die Derby-Helden Benito Raman und Rouwen Hennings aussprechen wollte, muss er beide bringen. Denn auch gegen die Hertha sind ihre Qualitäten gefragt. Als Pendant zum wuseligen Raman auf links, kann auf der rechten Seite Dodi Lukebakio nach abgesessener Gelb-Sperre noch mehr Geschwindigkeit ins Spiel bringen. In Abwesenheit von Dawid Kownacki darf der Kapitän Oliver Fink als hängende Spitze agieren. Sein Kopfballspiel ist dabei besonders wertvoll.

Im zentralen Mittelfeld muss es die Rückkehr zum Duo Marcel Sobottka/Kevin Stöger geben. Sobottka hat seinen Magen-Darm-Infekt überstanden und wird auf einen Einsatz brennen. In der Innenverteidigung muss Funkel nach dem Ausfall von Kaan Ayhan ebenfalls umbauen. Und auch wenn Robin Bormuth eine solide Partie nach seiner Einwechslung gegen Gladbach abgeliefert hat, gibt es dort nur eine Wahl: Andre Hoffmann darf neben Marcin Kaminski mal wieder von Beginn an ran. Auf Außen bleibt es bei der Zange aus Matthias Zimmermann und Niko Gießelmann.

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Das Fehlen des verletzten Abwehrchefs Kaan Ayhan lässt sich am besten durch eine Dreierkette kompensieren. Damit können Robin Bormuth, Andre Hoffmann und Marcin Kaminski die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen. Marcel Sobottkas Rückkehr nach Krankheitspause ist ohnehin obligatorisch, da die vielseitigen Qualitäten des Ex-Schalkers für Fortuna unverzichtbar sind.

Im Angriff könnte Trainer Friedhelm Funkel mit dem Verzicht auf Rouwen Hennings einen Überraschungseffekt landen - damit rechnet bei Hertha nach Hennings' Doppelpack gegen Gladbach niemand. Durch die beiden jungen Belgier Raman und Lukebakio im Angriff wäre für viel Tempo im Umschaltspiel gesorgt. Und zudem hat Hennings schon oft gezeigt, dass er besonders stark ist, wenn er mit Wut im Bauch als Joker auf den Platz kommt. Ein Beispiel ist sein herrlicher Siegtreffer in Sandhausen in der Vorsaison, als Funkel den Torjäger ebenfalls überraschend nicht für die Startelf nominiert hatte.

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