Fortuna Düsseldorf: So würden die RP-Redakteure gegen den FC Schalke 04 aufstellen

Fortuna gegen Schalke: So würden wir aufstellen

Fortuna will gegen Schalke ganz anders auftreten als in Nürnberg – das gilt für die Einstellung und die Aufstellung. Vorschläge, wen Friedhelm Funkel ins Rennen schicken soll, haben unsere Redakteure Bernd Jolitz und Patrick Scherer.

In der Partie am siebten Spieltag der Bundesliga gegen den FC Schalke 04 muss die Fortuna auf fünf Akteure verzichten: Diego Contento (Kreuzbandriss), Raphael Wolf (Nackenbeschwerden), Kenan Karaman (Muskelfaserriss), Andre Hoffmann (Gehirnerschütterung) und Kapitän Oliver Fink (Achillessehnenbeschwerden). Neben der personellen Besetzung steht erneut die Frage im Raum, ob Funkel in der Defensive auf eine Vierer- oder eine Fünferkette setzen wird.

Das ist die Wunschelf von RP-Redakteur Bernd Jolitz gegen Schalke. Foto: RP/Patrick Scherer

Nach der 0:3-Niederlage in Nürnberg hat Marvin Ducksch öffentlich reichlich Prügel bezogen – in weitaus übertriebenem Maße. Zwar hatte der Zweitliga-Toptorjäger der vergangenen Saison wie seine Teamkollegen einen gebrauchten Tag erwischt. Doch dass ihm deshalb, wie in etlichen Internet-Beiträgen geschehen, gleich die Bundesliga-Tauglichkeit abgesprochen wird, ist grotesk. Gegen den FC Schalke 04 sollte Ducksch die Gelegenheit bekommen, es seinen Kritikern zu zeigen. Für ihn spricht – neben seiner ausgeprägten Selbstkritik – auch, dass er als ehemaliger Dortmunder Jugendspieler gegen die Königsblauen eine besondere Motivation mitbringt. Für Ducksch sollte Benito Raman zunächst auf der Bank bleiben und dann als Einwechselspieler seine Jokerqualitäten zur Geltung bringen.

Im zentralen Mittelfeld könnten der wiedergenesene Marcel Sobottka und Alfredo Morales im Zusammenspiel mit der bewährten Fünferkette das Aufbauspiel der Schalker stören. Und damit Fortuna in der Offensive mehr Akzente setzen kann, wäre Takashi Usami eine Alternative für die Rolle hinter den Spitzen Rouwen Hennings und Ducksch. Der japanische WM-Teilnehmer sollte auch die Chance nutzen, auf beide Flügel auszuweichen, um die Gelsenkirchener Abwehr auszuhebeln.

Und das ist der Vorschlag von RP-Redakteur Patrick Scherer. Foto: RP/Patrick Scherer

Ich gebe dem Kollegen Jolitz ja ungern Recht, aber bei der Frage des Systems lässt er mir einfach keine andere Wahl: Ja, das 3-5-2 oder auch 5-3-2 ist der richtige Schlüssel, um gegen Schalke zum Erfolg zu kommen. Die Spiele gegen die ebenfalls international tätigen Leipzig (1:1) und Hoffenheim (2:1) haben das bewiesen. Die Besetzung der Fünferkette dürfte dabei ebenso unstrittig sein wie die der beiden Positionen vor der Abwehr: Marcel Sobottka und Alfredo Morales geben die kämpferischen Abräumer und dürfen gerne auch Konter initiieren.

Bis hierhin kann ich dem Kollegen nicht widersprechen, allerdings würde ich die restliche Elf auf zwei der drei Positionen anders besetzen: Rouwen Hennings ist als unermüdlicher Unruheherd und Wandspieler unverzichtbar. Neben ihm sollte allerdings der genesene Benito Raman für Wirbel sorgen, und den groß gewachsenen Schalker Innenverteidigern Naldo, Nastasic und Sané Knoten in die Beine dribbeln. Dazu sollte Kevin Stöger den verkappten Achter geben, der defensiv hilft und offensiv in der Lage ist, den entscheidenden Ball in die Spitze zu spielen.

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