Fortuna Düsseldorf: So würden die RP-Redakteure gegen den FC Bayern aufstellen

Fortuna gegen den FC Bayern : So würden wir aufstellen

Fortuna Düsseldorf erwartet am Samstag (15.30 Uhr) den FC Bayern München zum Fußball-Bundesligaspiel. Unsere Fortuna-Reporter haben sich Gedanken zur Aufstellung gemacht.

Nach zweiwöchiger Länderspielpause geht es für Fortuna am Samstag um 15.30 Uhr in der Bundesliga weiter. Gast in der Arena ist dann kein Geringerer als der Deutsche Meister FC Bayern München. Trainer Friedhelm Funkel hat bis auf seine Langzeitverletzten alle Mann an Bord, da auch die Nationalspieler gesund von ihren Reisen zurückgekehrt sind.

Die Wunschformation von Bernd Jolitz: ein 5-3-2. Foto: Lineup11

Sicherheit zuerst – das muss gegen die Offensivmaschine des Meisters das Rezept sein. Dafür bietet sich ein 5-3-2-System an, wobei es gegen die auf den Flügeln sehr stark besetzten Bayern besser wäre, wenn Matthias Zimmermann statt Jean Zimmer rechts verteidigt, der bei einer Fünferkette üblicherweise zum Einsatz kommt: Zimmermann ist schlichtweg der defensivstärkere Mann.

Bei Dawid Kownacki wird über kurz oder lang der Knoten platzen, und gegen die stark nach vorn orientierten Münchner könnte der polnische Nationalspieler sogar mehr Raum bekommen als zuletzt. Deshalb ist er der zweite Stürmer neben Rouwen Hennings, dazu könnte Kapitän Oliver Fink sich immer wieder dann gesellen, wenn Fortuna in den seltenen Genuss des Ballbesitzes kommt.

Und die Wunsch-Elf von Patrick Scherer: ein 5-4-1. Foto: Lineup11

Gegen die Bayern wird es auf die richtige Mischung aus angerührtem Beton und spritzigem Konterspiel ankommen. Ein 5-4-1 mit zwei schnellen Außenbahnspielern dürfte als System daher passen. In der Fünferkette bleibt weitgehend alles beim alten. Doch Niko Gießelmann darf sich mal ausruhen, dafür kommt Markus Suttner gegen die Bayern auf der defensiven linken Seite zum Zug. Die Rollen der defensiven Abräumer vor der Abwehr übernimmt die Fraktion Knochenhart: Adam Bodzek und Alfredo Morales.

Links und rechts kommen zwei Spieler zum Einsatz, die sowohl Tempo haben als auch defensive Aufmerksamkeit mit sich bringen: Erik Thommy auf links, Jean Zimmer auf rechts. Bernard Tekpetey und Nana Ampomah sind noch nicht so weit, dass sie einem Spiel gegen die Bayern die von Funkel geforderten defensiven Aufgaben vollends erfüllen würden. Zusammen mit Dawid Kownacki schlummert aber dann auch noch genug Angriffspotential auf der Ersatzbank für etwaige Wechsel in der zweiten Halbzeit.