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Fortuna Düsseldorf: So verabschiedet sich Christian Preußer vom SC Freiburg

Neuer Trainer von Fortuna : So verabschiedet sich Preußer vom SC Freiburg

Er ist der neue Hoffnungsträger bei Fortuna – ab Mittwoch startet die Mission von Christian Preußer beim Zweitligisten. Der 37-Jährige soll in Düsseldorf eine Mannschaft formen, die mittelfristig aufsteigen kann. Was er zu seinem Abschied aus Freiburg sagt.

Christian Preußer ist für ein paar Tage abgetaucht. Abschalten, wie auch immer das vor dem Start bei Fortuna funktionieren soll. Sein Kopf dürfte gut gefüllt sein mit Gedanken. Es ist die große Chance für den 37-Jährigen, im Profifußball den nächsten großen Schritt zu gehen. Am Mittwoch ist sein erster (offizieller) Arbeitstag in der Landeshauptstadt. Dann beginnen die sogenannten sportwissenschaftlichen Tests.

Preußer wird die Zeit schon nutzen, um viele Gespräche mit der Mannschaft zu führen und sich mit seinem Stab auf den Samstag vorzubereiten. Denn dann ist der Trainingsauftakt bei Fortuna und damit wird traditionell die Vorbereitung auf die neue Saison eingeläutet. Alle Blicke werden auf Preußer gerichtet sein, was auch daran liegt, dass bis auf Nicklas Shipnoski noch kein Zugang auf dem Platz steht.

Nun hat sich Preußer in einem Interview auf der Plattform „Fussball.de“ des DFB zu seinem Abschied aus Freiburg geäußert. Seine wichtigsten Aussagen. Preußer über...

...über den Erfolg, mit Freiburg in die Dritte Liga aufgestiegen zu sein: „Nach der ersten Nacht hatte ich so langsam begriffen, was wir als Mannschaft geschafft haben. Als wir nach dem 1:1 bei unserem ersten Verfolger SV 07 Elversberg als Meister feststanden, wurde es emotional. Wir sind stolz darauf, dass wir nach so einer langen und kräftezehrenden Saison endlich das große Ziel erreicht haben.“

...über die nervliche Anspannung im letzten Spiel: „Die Nachspielzeit hat sich fast endlos angefühlt. Als der Pfiff dann ertönte, ist viel Anspannung abgefallen - erst unsere Niederlage gegen Homburg, dann der Sieg von Elversberg beim TSV Steinbach Haiger , den wir mit der kompletten Mannschaft gemeinsam verfolgt haben, und letztlich das direkte Duell in Elversberg mit dem frühen Rückstand: Wir sind alle froh, dass wir jetzt nicht mehr um den Aufstieg zittern müssen.“

...über die Bedeutung des Aufstiegs für Freiburg: „In diesem Zusammenhang muss ich vor allem betonen, mit welchen Mitteln wir es in Freiburg geschafft haben, erstmals mit der U 23 in die 3. Liga aufzusteigen. Unsere Möglichkeiten sind nicht mit denen von Borussia Dortmund vergleichbar. Daher können wir auch genau einschätzen, dass die nächste Saison extrem schwierig für den SC Freiburg wird. Allerdings ist es eine hervorragende Chance, noch mehr junge Talente an den Verein zu binden und ihnen noch mehr Spielpraxis im Profisport zu bieten.“

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...seine Gefühle nach dem letzten Spiel für Freiburg: „Es war schon sehr emotional. In den Tagen zuvor hatte ich durch die Feierlichkeiten gar keine Zeit, mir über den Abschied viele Gedanken zu machen. Nach der Begegnung und der Meisterehrung hatten wir mit dem Team noch ein gemeinsames Abendessen. Diesen Moment habe ich sehr genossen.“

...die letzte Woche mit der Mannschaft im Breisgau: „Das war schon vorteilhaft - so konnten wir die gesamte Woche gemeinsam genießen. Außerdem hatte ich deshalb auch die Möglichkeit, einige Spieler zum Zug kommen zu lassen, die in den vergangenen Wochen nicht so häufig auf dem Platz standen. Das hatten sie sich verdient.“

...Dinge, die er aus Freiburg mit nach Düsseldorf bringt: „Der SC Freiburg ist schon ein sehr spezieller Verein. Es ist schwierig, den Klub zu beschreiben. Man muss es einfach erleben, ein Teil dieses Vereins zu sein. Auf der einen Seite bietet der SC Freiburg ein familiäres Umfeld, ist gleichzeitig aber auch ein gestandener Bundesligist mit enormer Expertise. Alles in allem ist der Sport-Club der perfekte Ort für Talente, die nachhaltig ausgebildet werden wollen. Ich habe hier eine klasse Zeit erlebt, die ich auf keinen Fall vergessen werde und die mich persönlich sowie sportlich weitergebracht hat.“

...seinen Urlaub: „Tatsächlich wird die Pause gar nicht so lang sein, weil schon bald die Vorbereitung bei Fortuna Düsseldorf startet. Aber ich werde auf jeden Fall die Zeit nutzen, um alles zu verarbeiten und ein wenig abzuschalten.“

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das ist Fortunas Trainer Christian Preußer

(gic)