1. Sport
  2. Fußball
  3. Fortuna

Fortuna Düsseldorf: So schlägt sich Ex-Fortune Luka Krajnc bei Hannover 96

Nach Korb für Fortuna : So schlägt sich Krajnc in Hannover

Luka Krajnc war bei Fortuna einer der Fanlieblinge der vergangenen Saison. Lange standen die Zeichen für eine Rückkehr nach Düsseldorf gut, doch dann entschied sich der Slowene für einen Wechsel zu Hannover 96. Wie sein Einstand bei den Niedersachsen lief.

Luka Krajnc und eine Rückkehr zur Fortuna: Es war ein Drama in mehreren Akten. Erst wollte Fortuna nicht – jedenfalls nicht für die aufgerufenen Konditionen. Dann wollten eigentlich beide Parteien, aber der abgebende Verein Frosinone Calcio nicht. Dann wollte Fortuna, aber Krajnc nicht mehr. Denn dann wollte auch Hannover 96. Und so endete diese Transfer-Odyssee Ende August recht abrupt.

„Die Verantwortlichen haben mir den Weg aufgezeigt, den Hannover 96 gehen möchte. Der Klub steht am Beginn einer Entwicklung, die in den kommenden Jahren gemacht werden soll“, wird Krajnc in der offiziellen Mitteilung des Vereins zitiert. „Dabei möchte ich mich gerne einbringen. Ich hatte andere Optionen, habe mich aber bewusst für Hannover 96 entschieden.“ Noch wenige Tage zuvor hatte er selbst mächtig die Werbetrommel gerührt und erklärt, wie gerne er doch wieder in Düsseldorf spielen würde. Die Halbwertzeit dieser Aussage blieb in überschaubaren Grenzen.

Bleibt die Frage: Wie war der Einstand von Krajnc an der Leine? Das erste Spiel lief für den Slowenen ziemlich überschaubar. Gegen Darmstadt 98 unterlief ihm direkt ein Eigentor. „Das passiert. Es stand schon 0:3, und es war mein erstes Eigentor … naja, ein schönes Tor. Aber das kann passieren, es geht weiter“, sagte er anschließend im Interview mit dem „Sportbuzzer“.

Und es ging tatsächlich besser weiter: Zwar spielte er gegen den FC St. Pauli lediglich fünf Minuten, im nächsten Spiel ging es für ihn gegen Holstein Kiel aber dann bereits über die volle Distanz. Hannover konnte zudem beide Partien für sich entscheiden. Und – als Innenverteidiger besonders wertvoll: 96 spielte zweimal zu Null. Jetzt wieder der Rückschlag: Bei der 1:2-Niederlage gegen den SV Sandhausen am Sonntag brummte Krajnc 90 Minuten auf der Bank.

Das Wiedersehen mit Fortuna folgt indes bald im Doppelpack. Im DFB-Pokal reisen die Düsseldorfer Ende Oktober in die niedersächsische Landeshauptstadt, bevor Krajnc dann nur eine Woche später in der Zweiten Liga mit seiner neuen Mannschaft in der Arena in Stockum spielt. Ob er nach diesem Wechsel-Wirrwarr allerdings wirklich freundlich von den Düsseldorfer Fans begrüßt wird, ist fraglich.

Hier geht es zur Bilderstrecke: So würde die Tabelle ohne Fehlentscheidungen aussehen

(pab)