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Fortuna Düsseldorf: So haben sich die Nationalspieler des Klubs geschlagen

Japan feiert Tanaka : So haben sich Fortunas Nationalspieler geschlagen

Insgesamt sechs Fortunen befanden sich in den vergangenen Tagen auf Länderspielreisen. Zwei Spieler mussten bereits vorzeitig die Rückreise nach Düsseldorf antreten. Wie sich die Reisenden insgesamt geschlagen haben.

Shinta Appelkamp Es war eine gebrauchte Dienstreise für den Deutsch-Japaner. Beim fulminanten 3:2-Erfolg der deutschen U21-Nationalmannschaft gegen Israel kam Appelkamp nicht zum Einsatz. Anschließend erkältete er sich so stark, dass er bereits vor dem Spiel am Dienstag gegen Ungarn, welches die Elf von Kuntz-Nachfolger Antonio Di Salvo mit 5:1 gewann, abreisen und so vorzeitig nach Düsseldorf zurückkehren musste.

Robert Bozenik Gegen Russland stand der Slowake 64 Minuten auf dem Rasen. Fortunas Mittelstürmer konnte die 0:1-Niederlage allerdings nicht verhindern. Drei Tage später feierte die Slowakei gegen Kroatien einen Achtungserfolg (2:2), der allerdings gleichzeitig das endgültige Aus aller WM-Träume bedeutete. Bozenik kam in dieser Partie nicht zum Einsatz.

Christoph Klarer Beim Innenverteidiger ist der Fall ähnlich wie bei Appelkamp gelagert. Auch er musste seine Reise mit dem österreichischen U21-Team vorzeitig abbrechen. Er hatte bereits im Fortuna-Spiel gegen Paderborn (2:3) einen Schlag aufs Knie bekommen, konnte im Auswahlteam gar nicht trainieren und reiste daher frühzeitig wieder zurück nach Düsseldorf. Immerhin: In dieser Woche trainierte er bei Fortuna bereits ganz normal mit. Einem Einsatz in der Partie beim Hamburger SV am Samstag (20.30 Uhr) sollte also nichts im Wege stehen.

Leonardo Koutris Der 26-Jährige sammelte zwar Flugkilometer aber keine Spielminuten. Im ersten Spiel der griechischen Nationalmannschaft gegen Georgien (2:0) stand er nicht einmal im Kader. Gegen Schweden (0:2) durfte er dann immerhin auf der Bank Platz nehmen, einen Einsatz konnte er aber nicht verbuchen.

Dragos Nedelcu Etwas besser lief es da für Fortunas Zugang aus Rumänien. Der Defensivspezialist war für das Spiel am vergangenen Freitag gegen Deutschland noch gesperrt. Drei Tage später stand er dann gegen Armenien wieder auf dem Feld und half in den letzten zehn Spielminuten dabei mit, dass die Rumänen mit einem 1:0-Sieg auf den zweiten Platz in ihrer WM-Quali-Gruppe springen konnten.

Ao Tanaka Bei der 0:1-Niederlage der Japaner gegen Saudi-Arabien saß Fortunas Mittelfeld-Stratege 90 Minuten lang auf der Bank. Gegen Australien stand Tanaka dann in der Startelf – und dankte es seinem Trainer nach gerade einmal acht Minuten mit dem Führungstreffer. Japan konnte die Partie durch ein spätes Eigentor der Australier schlussendlich mit 2:1 für sich entscheiden und somit einen ganz wichtigen Sieg auf dem Weg in Richtung Katar 2022 einfahren.

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(pab)