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Fortuna Düsseldorf: So erklärt Kristoffer Peterson seine Leistungsexplosion

Zwei Assists gegen Karlsruhe : So erklärt Peterson seine Leistungsexplosion

Kristoffer Peterson hat mit Fortuna keine einfachen Monate hinter sich. Gegen den Karlsruher SC konnte er nun in der Zweiten Liga wieder an seine Leistungen aus der Vorsaison anknüpfen – auch wenn ihm ein eigener Torerfolg verwehrt blieb.

Kristoffer Peterson ist so ein Spieler, über den man sich als Fan in der einen Minute schrecklich aufregen kann. Zum Beispiel dann, wenn er in einer Aktion vermeintlich zu lässig ist, den Ball verliert und dann nicht alles dafür tut, diesen direkt wieder zurückzuerobern. Auch gegen den Karlsruher SC gab es solche Momente.

Peterson ist aber auch ein Spieler, bei dem man als Zuschauer in der nächsten Minute wieder mit der Zunge schnalzen kann. In manchen Aktionen ist seine Ballbehandlung und sein Tempodribbling in Eins-gegen-Eins-Duellen eine Augenweide. Gegen den KSC schaffte er es, zum ersten Mal in dieser Saison in einem Pflichtspiel konstant effektiv zu sein.

Zwei Tore bereitete er unmittelbar vor und auch am dritten war er zumindest mitbeteiligt. Wobei er sich in der achten Spielminute auch gern selbst in die Torschützenliste eingetragen hätte. Der Karlsruher Philip Heise war es, der den Abschluss des Schwedens schließlich unglücklich über die eigene Linie drückte: Eigentor. „Vielleicht sagt die DFL ja noch, dass es doch mein Tor war“, sagte Peterson nach dem Spiel mit einem Lächeln auf den Lippen. Die kurze Hoffnung konnte ihm alsbald genommen werden: Die Deutsche Fußball Liga blieb bei ihrer Entscheidung, woran es ernsthaft aber ja auch kein Zweifeln gab.

Apropos Entscheidung: Für diese war der Schwede in der 62. Minute ebenfalls maßgeblich verantwortlich. Nach einer Kopfballverlängerung von Rouwen Hennings startete der 26-Jährige im richtigen Moment durch und bediente den mitgelaufenen Khaled Narey, der nur noch einschieben musste. „Es war Zeit für einen Heimsieg. Wir haben uns vorgenommen, die Energie aus dem Hamburg-Spiel auch gegen Karlsruhe auf den Platz zu bringen“, sagte Peterson. „Das Gefühl in der Mannschaft ist nach einem Sieg einfach viel besser. Wir haben das Talent dafür, eine gute Rolle in der Liga zu spielen.“

Ein eigener Torerfolg sollte ihm indes auch in der zweiten Hälfte verwehrt werden. Dieses Mal nicht von einem Gegenspieler, sondern vom Aluminium. Ob er den Ball kurz vor der erneuten Düsseldorfer Führung durch Christoph Klarer wirklich so über den gegnerischen Torhüter heben wollte, bleibt dabei sein Geheimnis. „Kein Kommentar“, erklärte er und musste dabei selbst ein wenig Grinsen. „Ich muss einfach weiter dran bleiben. Dann kommt auch das Tor irgendwann automatisch.“

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Dafür absolviert Peterson nach fast jeder Trainingseinheit noch Extra-Schichten. Das Ziel: Endlich auch in dieser Saison so richtig ankommen. „Ich habe seit längerer Zeit Probleme mit einer Verletzung. Aber es wird nun besser und besser“, verriet er. „Ich komme über die Technik, gehe oft in Eins-gegen-Eins-Duelle. Das funktioniert aber nur über Selbstvertrauen. Und das kommt nun immer mehr.“

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