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Fortuna Düsseldorf: So bereitet Christian Preußer den Zweitligisten auf den FC St. Pauli vor

Comeback und Trainingsinhalte : So bereitet Preußer Fortuna auf den FC St. Pauli vor

Beim Dienstag-Training des Zweitligisten ging es ordentlich zur Sache. Zur Einstimmung auf das Duell mit Tabellenführer St. Pauli wählte Chefcoach Christian Preußer ganz spezielle Übungen. Welche das waren und wer sein Comeback auf dem Platz feierte.

Florian Kastenmeier ist heiß. Richtig heiß. Wer davon womöglich noch nicht hundertprozentig überzeugt gewesen sein sollte, wurde am Dienstagvormittag eines Besseren belehrt. Sogar noch einen Tag früher als erwartet und somit sofort nach Ablauf seiner Genesungs- und Quarantänezeit kehrte Fortunas Torhüter in das Mannschaftstraining zurück. Was sich sonst noch auf dem Gelände des Arena-Sportparks ereignete.

Wer fehlte im Training? Neben den längerfristig verletzten Andre Hoffmann (Trauma der Halswirbelsäule) und Adam Bodzek (Rippenbrüche) sowie Matthias Zimmermann (Covid-19) nur noch Marcel Sobottka. Um den Vizekapitän muss sich jedoch mit Blick auf das Heimspiel gegen Zweitliga-Spitzenreiter FC St. Pauli am Samstag (20.30 Uhr) niemand sorgen: „Cello“ absolvierte im Zuge der Trainingssteuerung ein individuelles Programm im Kraftraum, ist jedoch nicht verletzt. Shinta Appelkamp, der am Montag nach seinem Muskelfaserriss bereits mit dem Team gearbeitet hatte, trainierte am Dienstag ebenfalls individuell. Der 21-Jährige soll behutsam herangeführt werden.

Wer kehrte zurück? Natürlich Kastenmeier – zudem auch noch Kristoffer Peterson, der am Montag auf dem Platz gefehlt hatte. Der Schwede wirkte dabei sehr motiviert, scheute sich auch nicht, in harte Defensivzweikämpfe einzusteigen.

Was stand auf dem Programm? Zunächst schleifte Athletiktrainer Andreas Gross den Kader 20 Minuten lang zwischen Slalomstangen und Minihürden hin und her. Anschließend ging es um den Schwerpunkt Zweikämpfe: Chefcoach Christian Preußer ließ seine Truppe auf zwei parallel markierten Kleinfeldern mal im Zwei-gegen-Zwei, mal im Drei-gegen-Drei und auch im Vier-gegen-Drei antreten. Dabei ging es ordentlich zur Sache.

Wer wurde besonders gefeiert? Ganz klar Thomas Pledl. Der konnte zwar gar nicht aktiv mitmischen, aber aus einem erfreulichen Grund: Der 27-Jährige hat sich am Dienstagmorgen endlich gegen das Coronavirus impfen lassen (siehe obenstehenden Artikel). An der Reaktion seiner Mitspieler, als Pledl gemeinsam mit Mentaltrainer Axel Zehle als Zuschauer auf dem Platz erschien, war deutlich abzulesen, wie sehr diese seinen späten Entschluss begrüßten. So drückte Khaled Narey den Außenstürmer während einer kleinen Pause ganz fest.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Ein Comeback und ein Besuch beim Fortuna-Training