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Fortuna Düsseldorf: Röslers Sturm-Planungen in der Wäschekammer

Vor dem Fürth-Spiel : Warum Fortunas Trainer seine Stürmer in die Wäschekammer rief

Am Freitag empfängt Fortuna Greuther Fürth zum Spitzenspiel der 2. Bundesliga. Ob Trainer Uwe Rösler rotieren wird? Ungewiss. Seine Stürmer wissen indes schon, wer in den kommenden Spielen auflaufen wird.

Für Fortunas Trainer Uwe Rösler ist der Januar ein Monat, in dem es besonders wichtig ist, den gesamten Kader bei Laune zu halten. Besonders im Angriff ist Unzufriedenheit vorprogrammiert. Dort tummeln sich mit Rouwen Hennings, Kenan Karaman und Dawid Kownacki drei Spieler, die alle das Zweitliga-Prädikat „Topspieler“ ihr Eigen nennen dürfen. Das Problem: Es können immer nur zwei Akteure spielen.

Bei der Wahl der Aufstellung kommt es also auf die richtige Dosierung an. Daher rief Rösler die Protagonisten am Mittwoch-Morgen in der Wäschekammer zusammen. „Ich habe ihnen gesagt, wie die Planung in der nächsten Woche aussieht“, erzählt er. „Alle haben mit dem Kopf genickt und gelächelt.“ Es darf vermutet werden, dass Hennings nach seiner Startelf-Pause in Aue wieder in die Mannschaft rückt. Ob Karaman oder Kownacki gegen Fürth von Beginn an auflaufen, wird Rösler auch mit Blick auf den kommenden Dienstag entscheiden. Dann empfängt Fortuna den Spitzenreiter aus Hamburg.

Vorerst soll aber die Hinrunde bestmöglich beendet werden. Rösler erwartet gegen Greuther Fürth ein schweres Spiel. „Die kommenden Spiele sind ein echter Gradmesser für uns“, sagt er. „Wir werden nur bestehen, wenn wir das Maximum aus uns herausholen.“ Laut Rösler wird dabei besonders wichtig sein, sich im eigenen Ballbesitz sicher zu bewegen. „Sonst haben wir gegen Fürth keine Chance.“

Personell kann der Trainer am Freitag beinahe aus dem Vollen schöpfen. Ein Fragezeichen steht noch hinter Emmanuel Iyoha, der bislang nur teilweise am Training teilnehmen kann. Jakub Piotrowski fällt zwar weiter aus, der Pole wurde aber am Dienstag negativ auf das Coronavirus getestet und kann Donnerstag anfangen, individuell zu trainieren. In Folge dessen wird auch ein Gespräch zwischen dem Klub und dem Spieler anstehen. Piotrowski hatte massiv die Hygiene-Regeln missachtet und sich bei seinem Weihnachtsurlaub in Polen mit Corona infiziert.