Fortuna Düsseldorf: Robin Bormuth ärgert die sportliche Situation

Niederlagenserie: Fortunas Robin Bormuth schiebt Frust

Robin Bormuth lebt bei Fortuna Düsseldorf seinen Bundesligatraum. Allerdings nimmt ihn die aktuelle sportliche Situation mit.

Es könnte so eine schöne Geschichte sein: Vor fünf Jahren wechselte Robin Bormuth aus Darmstadt in die Jugend von Fortuna Düsseldorf. Über die Reserve, die in der Regionalliga West spielt, schaffte der heute 23-Jährige den Sprung in die Profimannschaft, stieg mit der Fortuna auf. In der Bundesliga stand der Innenverteidiger zuletzt zweimal in der Startelf und spielte die 90 Minuten durch. Der Transfer hat sich für beide Seiten gelohnt. Eine stolze Million ist die einstige Zukunftsinvestition laut dem Portal transfermarkt.de inzwischen wert. „Seit fünf Jahren bin ich jetzt hier“, sagte Bormuth nun dem Express. „Fortuna ist mein erster Profi-Verein, deshalb ist es für mich etwas ganz Besonderes, hier zu spielen. Erst recht in der Bundesliga.“

In der Eliteklasse des deutschen Fußballs läuft es für die Fortuna und Bormuth allerdings überhaupt nicht rund. Die angespannte sportliche Situation ist frustrierend. „Wie es gerade läuft, geht mir sehr auf den Sack“, sagt Bormuth. Sechs Mal in Folge hat die Fortuna zuletzt verloren, sieben Niederlagen waren es insgesamt, die Ergebnisse der vergangenen drei Bundesligapartien: 1:7, 0:3 und 0:3. „Wir müssen als Gruppe stärker werden“, sagt Bormuth zu der miesen Tendenz. Sein Appell: „Es geht hier nicht um Einzelschicksale, es geht um das Team.“ Das Team müsse konsequenter und präziser sein, sagt der Innenverteidiger. Damit meint er vor allem die Offensive. Zwei Tore schossen die Landeshauptstädter in der vergangenen sechs Spielen.

Am Samstag (15.30 Uhr) empfängt Fortuna den Tabellenachten Hertha BSC. Auch die Berliner sind in dieser Saison nicht als Tormaschine bekannt. 15 Treffer machte das Team von Trainer Pal Dardai. Noch ein kleiner Mutmacher für Fortuna: In der Bundesliga gewannen die Berliner nur einmal am Rhein: 3:2 am 2. April 1977, als ihr heutiger Trainer Pal Dardai gerade ein Jahr alt war. In den folgenden fünf Gastspielen holten sie nur zwei Punkte.

(sef)
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