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Fortuna Düsseldorf: Neuer Verein für Ex-Trainer Christian Preußer

Nachfolger von Bundesliga-Coach : Zu diesem Klub wechselt Ex-Fortuna-Trainer Preußer

Ex-Fortuna-Trainer Christian Preußer steht unmittelbar vor einem neuen Engagement. Bei seinem künftigen Klub beginnt schon am Donnerstag die Vorbereitung auf die neue Saison.

Es war am Ende ein kurzes Gastspiel für Preußer. Der 38-Jährige wurde als Fortuna-Coach im Februar entlassen. Während die Konkurrenz sich in der 2. Bundesliga ein packendes Rennen um den Aufstieg lieferte, mussten die Rot-Weißen sich zwischenzeitlich vehement gegen einen möglichen Abstieg in die 3. Liga stemmen. In 21 Ligaspielen unter Preußer sprangen ganze fünf Siege heraus – zu wenig Argumente für die Trainerhoffnung. Nach acht Monaten beendete der Klub die Zusammenarbeit. Während Preußers Nachfolger Daniel Thioune eine Erfolgsserie starten und den Klassenerhalt souverän unter Dach und Fach bringen konnte, einigten sich Fortuna und Preußer zwischenzeitlich darauf, den eigentlich bis Sommer 2023 Vertrag schon zum Ende dieser Saison auslaufen zu lassen.

Seither wurde der frühere Coach von Rot-Weiß Erfurt und der Zweitvertretung des SC Freiburg auf dem Trainermarkt wieder gehandelt. Zuletzt kursierte bereits die Meldung, Kostenpflichtiger Inhalt dass sich Preußer mit dem Regionalligisten Kickers Offenbach einig geworden sei. Der gebürtige Berliner hat sich seit seinem Aus in Düsseldorf zwar weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, so viel aber wurde dann doch klar: nach Offenbach, Fortunas Gegner in der ersten Runde des DFB-Pokals, zieht es ihn nicht.

Nun aber steht Preußer tatsächlich unmittelbar vor einem neuen Job: bei Borussia Dortmunds U23. Der Trainerposten ist eben erst frei geworden, da Enrico Maaßen, der bisherige Coach der BVB-Reserve, in der kommenden Saison in die Bundesliga zum FC Augsburg wechselt. Nach Informationen unserer Redaktion steht Preußer unmittelbar vor einer Unterschrift als Trainer des Dortmunder Drittliga-Teams, zuvor hatte bereits Sky über den Wechsel berichtet. Viel Anlaufzeit bekommt Preußer nicht. Auch wenn er selbst dann vermutlich noch nicht selbst auf dem Platz steht, beginnt bereits am Donnerstag die Vorbereitung auf die kommende Drittliga-Saison, die am 22. Juli losgeht. Für Preußer eine neue Chance. Dass der BVB-Nachwuchs ein Sprungbrett sein kann, bewiesen immerhin schon seine Vorgänger wie Hannes Wolf, David Wagner, Daniel Farke oder jetzt Maaßen, die alle in der Fußball-Bundesliga gelandet sind.

(gic/ako)