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Fortuna Düsseldorf: Nach Zusammenbruch im Stadion ist eine junge Frau wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden

Nach Zusammenbruch im Stadion : Fortuna-Mitarbeiterin aus dem Krankenhaus entlassen

Beim Heimspiel der Fortuna war es zu einem Notarzt-Einsatz gekommen. Eine junge Frau brach in der zweiten Hälfte der Begegnung in der Zweiten Liga gegen den SSV Jahn Regensburg bewusstlos zusammen. Sie musste in ein Krankenhaus transportiert werden. Nun gibt es gute Nachrichten.

Es sollte ein Feiertag in der Arena im Düsseldorfer Stadtteil Stockum werden. 19.652 Zuschauer waren in das Stadion gekommen – so viele wie seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie vor mehr als anderthalb Jahren nicht mehr. Die Stimmung der Zuschauer war entsprechend ausgelassen. Viele hatten überhaupt nicht mitbekommen, dass es im Innenraum zu einem dramatischen Zwischenfall gekommen war.

Eine junge Frau brach im Innenraum zusammen und musste medizinisch behandelt werden. Über mehrere Minuten kam sie nicht wieder zu Bewusstsein. Fortuna-Teamarzt Ulf Blecker war als Ersthelfer sofort zur Stelle, die Stadionsanitäter ebenso. Doch zunächst gelang es nicht, sie zu stabilisieren.

Es soll sich bei der Frau um eine Mitarbeiterin von einem Dienstleister handeln, der für Fortuna das Stadion-TV produziert. Auch einige Spieler von Fortuna sollen den Zwischenfall mitbekommen haben. Darunter auch Schlussmann Florian Kastenmeier; ihm merkte man auch im Spiel deutlich an, dass er mit seinen Gedanken ganz woanders war.

Sofort nach dem Vorfall wurde ein Sichtschutz aufgebaut, damit sie in Ruhe behandelt werden konnte. Ein Notarzt wartete bereits im Innenraum zu weiteren Untersuchungen. Danach wurde sie mit einem Krankenwagen abtransportiert.

Fortuna kam am Ende zu einem Punkt gegen Spitzenreiter Regensburg. Doch an einem solchen Tag ist das nicht die wichtigste Nachricht. Die konnte Fortuna-Sprecher Tino Polster mittlerweile verkünden. „Der jungen Frau geht es zum Glück den Umständen entsprechend wieder gut, sie ist bei Bewusstsein.“  Zu weiteren Untersuchungen musste sie aber vorerst noch in einem Düsseldorfer Krankenhaus bleiben.

Mittlerweile gibt es eine schöne Neuigkeit: Die junge Frau konnte das Krankenhaus verlassen, ihr geht es nach Angaben des Vereins besser. Manchmal rückt der Sport ganz schnell in den Hintergrund, wenn er vom „echten“ Leben eingeholt wird. Glück im Unglück für die Frau, dass ihr so schnell und professionell geholfen werden konnte von den Ersthelfern im Stadion.

(gic)