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Fortuna Düsseldorf: Nach der 0:1-Pleite bei der SG Dynamo Dresden spricht Trainer Christian Preußer

Fortuna nach 0:1-Pleite im Abstiegskampf : „Wir verschließen nicht die Augen vor den Tatsachen“

Christian Preußer fand nach der abermaligen Niederlage in der Zweiten Liga noch erstaunlich viele positive Dinge im Spiel von Fortuna. Gleichwohl attestierte er seinen Spielern, dass sie verunsichert gewesen seien. Wie er das Ruder herumreißen will. Was ihm Mut macht.

Natürlich gibt es dankbarere Aufgaben, als unmittelbar nach einer Niederlage erklären zu müssen, warum es auch diesmal nicht gereicht hat. Christian Preußer war in dieser Saison als Cheftrainer von Fortuna schon erstaunlich oft in dieser Situation. Sechs Niederlagen, vier Unentschieden, nur vier Siege – Platz zwölf in der Tabelle, aber nur noch zwei mickrige Punkte Abstand auf den Relegationsplatz 16.

Ob Fortuna mit dieser 0:1-Niederlage in Dresden aus seiner Sicht im Abstiegskampf (endgültig) angekommen ist, will unsere Redaktion von Preußer wissen. Der 37-Jährige sagt: „Ja, ich glaube, dass wir natürlich nicht die Augen vor den Tatsachen verschließen, dass wir jetzt keine gute Punkteausbeute haben. Auch die Art und Weise wie wir auftreten, wir wollen uns natürlich mehr Torchancen erspielen, wir wollen noch dominanter auftreten, das ist uns heute nur zum Teil gelungen.“

Und weiter sagt Preußer: „Sie können sich sicher sein, dass wir vor der Realität und vor den Fakten nicht die Augen verschließen. Ich glaube trotzdem noch, dass alles eng beieinander ist, aber es jetzt ganz kurzfristig darum geht, zu punkten, aber gleichzeitig auch die Art und Weise besser zu gestalten, weil, da sehen wir auch schon noch Optimierungsbedarf.“

Eine recht nette Beschreibung dafür, dass der Ist-Zustand doch eher besorgniserregend ist, als dass er in irgendeiner Weise optimistisch stimmte. „Wir waren heute 30 Minuten lang sehr ordentlich im Spiel, nach etwa 35 Minuten haben wir aber den Faden verloren“, befindet Preußer. „In der folgenden Druckphase von Dresden haben wir auch das Gegentor kassiert – man hat gesehen, dass uns das nicht gutgetan hat.“

Erstaunlich, dass Preußer auch noch einen weiteren Umstand ausgemacht hat: „Dann ist das Publikum noch einmal aufgekommen und das hat es nicht leichter gemacht.“ Fürs Protokoll: Es waren 8912 Zuschauer im Stadion, die waren lautstark, aber von einem Hexenkessel dann doch noch einige Schritte entfernt.

„In der zweiten Halbzeit habe ich ein ausgeglichenes Spiel gesehen. Wir hätten zum Beispiel durch die gute Chance von Khaled Narey das 1:1 erzielen können“, sagt Preußer. „Am Ende des Tages verlieren wir das Spiel. Damit – und mit der aktuellen Situation – sind wir natürlich nicht zufrieden.“

Was sonst noch zum Spiel gesagt wurde? In unserer Bilderstrecke gibt es alle Stimmen zum Spiel von Fortuna in Dresden.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das sagen die Fortunen zur erneuten Niederlage