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Fortuna Düsseldorf: Mehrheit hält Saisonziel für unrealistisch

Ergebnis unserer Umfrage : Mehrheit hält Fortunas Saisonziel für unrealistisch

Wir haben unsere Leser gefragt, wie sie zum offiziellen Saisonziel von Fortuna Düsseldorf stehen. Das Ergebnis der nicht repräsentativen Umfrage ist eindeutig: Der Aufstieg ist ein überambitioniertes Ziel.

Fortunas Verantwortliche wollten sich Zeit lassen mit der Antwort auf die Frage nach dem Saisonziel. Das Transferfenster sollte zunächst geschlossen sein, dann kam in Klaus Allofs noch ein neuer Vorstand, dem ganz generell gewaltiges Mitspracherecht eingeräumt wurde. Am vorvergangenen Freitag war es dann soweit. Der Klub veröffentlichte ein Statement auf der vereinseigenen Homepage – unterschrieben von Vorstand, Trainerteam und Mannschaft.

Als Einstieg diente der Satz, den jeder Experte bereits seit Juli zigfach wiederholt hat: „Ein Verein wie Fortuna Düsseldorf muss als Absteiger grundsätzlich das Ziel verfolgen, wieder aufzusteigen.“ Diesem folgen dann einige relativierende Einordnungen: „Wir wissen, dass es in der derzeitigen Situation ein ambitioniertes Ziel ist, welches wir nur erreichen können, wenn wir die äußeren Umstände und Unwägbarkeiten positiv meistern können. Jetzt gilt es, die volle Konzentration auf unsere kurzfristigen Ziele zu legen und hart daran zu arbeiten. Dafür müssen und wollen wir alle Kräfte bündeln.“ Übersetzt heißt es also: Wir wollen aufsteigen, aber... Nun wollten wir wissen: Was denken die RP-Leser von dieser Marschrichtung?

Bei einer nicht repräsentativen Umfrage fragten wir: „Wie stehen Sie zum geäußerten Saisonziel?“ 545 Stimmen wurden abgegeben. Vier Antwortmöglichkeiten standen zur Auswahl. Fast die Hälfte (47 Prozent) stimmte mit „Das Ziel ist in dieser Saison völlig unrealistisch“ ab. Die zweitmeisten Antworten (26 Prozent) fielen auf „Man setzt sich damit unnötig unter Druck“. 18 Prozent wählten „Ich bin vollkommen einverstanden“. Und 9 Prozent klickten auf „Aufstieg ja, aber die Formulierung müsste noch klarer sein“.

Trainer Uwe Rösler hatte bereits vor den beiden vergangenen Spielen darauf verwiesen, dass es sich um ein „langfristiges Ziel“ handle. Sprich: Abgerechnet wird am 34. Spieltag, bis dahin muss man auch immer mal wieder mit Rückschlägen rechnen. „Hierarchien bilden sich nicht über Nacht“, sagte der 51-Jährige. Das offenbarten auch die beiden Spiele gegen Regensburg (2:2) und in Hannover (0:3).