Fortuna Düsseldorf: Lutz Pfannenstiel vertraut dem aktuellen Kader

Nach dem Zugang Steven Skrzybski : Pfannenstiel vertraut dem aktuellen Kader

Fortunas Verantwortliche glauben, dass der Kader gut genug für den Klassenerhalt ist. Womöglich tut sich bis zum 31. Januar aber noch etwas im zentralen Mittelfeld.

Vieles spricht dafür, dass es bei Fortuna bei nur einem Zugang in der Winterpause bleiben wird. „Wir haben nicht die Voraussetzungen, um im Winter groß nachzubessern“, sagt Sportvorstand Lutz Pfannenstiel. „Das wollen wir auch nicht. Wir haben im vergangenen Jahr schon gesagt, dass wir keine Panik- oder Alibi- Einkäufe machen.“

Und so ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Steven Skrzybski als einziger Neuer den Kader erweitert. Der 27-Jährige wurde vom FC Schalke bis zum Saisonende mit Kaufoption ausgeliehen und soll vor allem den Ausfall von Kenan Karaman kompensieren, bei dem man nicht genau weiß, wann er nach seiner schweren Lungenerkrankung wieder auf vollem Leistungsniveau sein wird.

Trainer Friedhelm Funkel ließ bereits durchblicken, dass Skrzybski, der vor allem für die rechte Außenbahn eingeplant ist, eine Option für die Startelf gegen Werder Bremen am kommenden Samstag sein wird. „Er musste sich bei uns gar nicht groß einleben. Er weiß, wie in Deutschland Fußball gespielt wird, ist ein technisch guter Spieler, der sehr gut antizipiert, schnell umschaltet und einen guten Abschluss hat. Von Steven, der vom ersten Tag an voll integriert war, erhoffe ich mir schon einiges“, sagt der Coach.

Nur im zentralen Mittelfeld könnte bis zum Schluss der Transferperiode am 31. Januar noch etwas passieren. „Dann muss es aber zu 100 Prozent passen“, sagt Funkel. Pfannenstiel ergänzt: „Wir glauben an den Kader. Wir wollen den Jungs, die in der Hinserie nicht so viel gespielt haben, die Chance bieten, sich aufzudrängen. Da steckt noch viel Potential in den Jungs.“

Louis Schaub, der vom 1. FC Köln zum Hamburger SV wechselt, war eine Option. Die Gründe, ihn nicht zu holen, waren vielschichtig. Funkel erklärt: „Er ist ein guter Spieler, ich halte von Louis einiges, aber wir wollen Kevin Stöger wieder aufbauen. Außerdem: Wenn wir einen Kölner holen, den die nicht mehr haben wollen, dann wäre was los in den Medien und der Fanszene. Aber das ist nicht der ausschlaggebende Punkt. Wir wollen einfach Kevin wieder aufbauen. Allerdings schließe ich nicht komplett aus, dass wir auf der Position noch einen Spieler holen.“ Der Coach will warten, wie sich Stöger in den kommenden Wochen präsentiert.