Fortuna Düsseldorf: Lutz Pfannenstiel und Robert Schäfer brauchen neues Ritual

Lutz Pfannenstiel und Robert Schäfer : Fortuna-Macher brauchen neues Ritual

In der Loge der Rheinischen Post machen Fortunas Vorstandsvorsitzender Robert Schäfer und Sportvorstand Lutz Pfannenstiel vor dem Spiel gegen Frankfurt wie gewohnt ein Selfie. Doch diesmal funktioniert der Trick nicht.

Lutz Pfannenstiel hätte es fast vergessen. Kurz bevor er sich aus der sogenannten Vorstandsloge der „Rheinischen Post“ verabschieden will, tippt er Robert Schäfer noch auf die Schulter. „Robert, komm, wir müssen noch unser Selfie machen“, sagt der Sportvorstand von Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf – und Schäfer, der Vorstandsvorsitzende, folgt bereitwillig. Aberglaube ist im Sport weit verbreitet. Und so wollten Pfannenstiel und Schäfer festgestellt haben, dass jedes Mal, wenn die beiden ein Selfie vor einer Heimpartie machten, Fortuna anschließend nicht verloren habe. Also stellen sie sich hin und fotografieren sich auch vor dem Duell mit Eintracht Frankfurt. Mittlerweile ist klar: Sie müssen sich nach der 0:3-Niederlage ein neues Ritual ausdenken.

Die Gäste an diesem Abend haben die Pleite nicht als Rückschlag gewertet. „Fortuna ist das Überraschungsteam der Saison. Unglaublich, was Friedhelm Funkel aus den überschaubaren Mitteln gemacht hat“, findet Inka Grings, eine der erfolgreichsten deutschen Fußballerinnen. Der Schauspieler Moritz Führmann, Sportrechtsanwalt Paul Lambertz und Aquazoo-Sprecher Philipp Schroeder waren ebenfalls Gäste in der Loge.

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