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Fortuna Düsseldorf: Luka Krajnc und Kristoffer Peterson wollen aufsteigen

Krajnc und Peterson : Erst Aufstieg mit Fortuna, dann Nationalmannschaft

Kristoffer Peterson und Luka Krajnc sind noch recht neu bei Fortuna. Dennoch haben sie sich enorm schnell in Düsseldorf integrieren können. Neben dem Aufstieg haben sie noch ein weiteres großes Ziel. Ein Comeback in der Nationalmannschaft.

Die Zeit während der Corona-Pandemie ist für niemanden leicht. Und natürlich genießen Fußballer auch in dieser Zeit gewisse Privilegien. Dennoch fällt es naturgemäß vielen Neuzugängen schwerer, sich adäquat zu akklimatisieren. Das ist bei Fortuna nicht anders. Das lebhafte Treiben, das Düsseldort ausmacht, ist während Corona beinahe ausgelöscht.

Daher kommt es beinahe überraschend daher, dass Luka Krajnc und Kristoffer Peterson überhaupt keine Probleme damit hatten, sich in Deutschland und in der Fortuna-Mannschaft zu integrieren. Beide sprechen nach einem halben Jahr schon sehr annehmbares Deutsch. Beide sind im Team sehr angesehen. „Düsseldorf ist eine wunderbare Stadt“, sagt Peterson während einer vereinseigenen Livesession auf Facebook. „Ich fühle mich hier sehr wohl.“ Natürlich fehlen aber auch die Fans in der heimischen Arena. „Da macht das Tore schießen nicht so viel Spaß.“

Unter diesen Umständen war es dennoch ein guter Start für die beiden — sowohl persönlich als auch sportlich. Peterson hat vor einigen Wochen seine Lebensgefährtin geehelicht. Krajnc erwartet im Sommer zum ersten Mal Nachwuchs. Und mit Fortuna läuft es momentan auch sehr gut. Der Slowene hat sich zur Überraschung vieler auf der linken Abwehrseite zum Stammspieler entwickelt. Peterson könnte nun durch die Verpflichtung von Felix Klaus seinen Stammplatz verlieren. „Ich versuche das umzusetzen, was der Trainer von mir verlangt“, sagt er. „Dann werden wir sehen, wie es sich entwickelt.“

Zwei Ziele haben beide aber unisono. Der Aufstieg soll her — und irgendwann wollen beide auch wieder für ihre jeweiligen Nationalmannschaften auflaufen. Krajnc hatte bereits viermal die Ehre, Peterson einmal. „Das ist ein großes Ziel“, sagt Krajnc. Und der Schwede fügt hinzu: „Wir träumen davon, in der Bundesliga zu spielen. Dann haben wir auch eine größere Chance, wieder nominiert zu werden.“