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Fortuna Düsseldorf: Kevin Danso Zukunft bei F95 offen

Verteidiger seit Wochen in Top-Form : So plant Fortuna mit Danso

Der 22-Jährige ist seit Wochen in Top-Form. Der Österreicher hat endlich Konstanz in sein Spiel bekommen und Konzentrationsschwächen abgestellt. Wie geht es mit dem Leihspieler des FC Augsburg am Ende der Saison weiter? Was Fortuna plant.

Kevin Danso hat in dieser Saison wohl mehr erlebt, als manche Profis in mehreren Jahren. In seiner Entwicklung durchlief er viele Tiefen und seit Wochen immer mehr Höhen. Es sah am Anfang der Saison schon aus wie ein großes Missverständnis. Danso ließ fast kein Fettnäpfchen aus. Gelb-Rot, Elfmeter verursacht, über Auswechslung gemeckert und immer wieder Konzentrationsschwächen in seinem Spiel.

„Ich bin als junger Spieler gekommen, um Erfahrungen sammeln zu können. Spielpraxis zu bekommen und genau solche Situationen zu erleben und richtige Entscheidungen zu treffen. Es ist ein Prozess“, sagte Danso im Gespräch mit unserer Redaktion. Eine besondere Beziehung hat er zu Trainer Uwe Rösler. Der hat sich gerade am Anfang viel Zeit für Danso genommen. Hat ihn auch nach einer offiziellen Trainingseinheit noch einmal zur Seite gezogen und ihm in einer Extra-Einheit Spielzüge nähergebracht.

Dementsprechend sagt Danso über Rösler: „Er pusht mich, er will jeden Tag, dass ich alles raushole und motiviert mich, noch mehr zu geben. Das will ich ihm natürlich auch zurückgeben.“ Rösler sagt: „Kevin ist seit Wochen in überragender Form.“

Danso wurde zu Saisonbeginn vom FC Augsburg ausgeliehen. Dort hat er noch einen Vertrag bis 2024. Fortuna besitzt keine Kaufoption. Also eher ungünstige Aussichten, um mit dem FC Augsburg über eine Weiterbeschäftigung zu verhandeln. FCA-Boss Stefan Reuter: „Wir sind von seinem großen Potenzial überzeugt. Für seine weitere Entwicklung ist es entscheidend, dass er viel Spielpraxis auf hohem Niveau bekommt."

Danso kommt immer mehr in Fahrt. Beim 3:3 gegen Fürth lieferte er eine starke Vorstellung ab, in unserer Benotung gab es dafür eine 1. Hinten stand er sicher, vorne köpfte er den umjubelten dritten Treffer für die Düsseldorfer. Zum Spiel gegen Fürth sagt er: „Beide Mannschaften haben sich gute Chancen erspielt. Leider haben wir drei Tore kassiert. Aber: Wir haben auch selbst drei gemacht. Beim ersten Gegentor ist etwas Pech dabei, beim zweiten müssen wir den Konter unterbinden und besser verteidigen. Wir haben wieder Moral gezeigt. Der Anschluss vor der Pause hat uns einen Push gegeben, so dass wir nach der Pause direkt nachlegen konnten. Dass ich dann den Kopfball verwerte, freut mich natürlich riesig.“

Fortuna blickt recht entspannt in die Zukunft. Alles wird auch davon abhängen, wo der Verein selbst in der nächsten Saison spielt. Bei einem möglichen Bundesligaaufstieg würde man sicherlich in eine ganz andere Position kommen.

„Die Ausgangslage ist ja klar. Am Ende der Saison werden wir uns zusammensetzen“, sagt Fortunas Vorstand Klaus Allofs. „Grundvoraussetzung ist, dass der Spieler das Gefühl haben müsste, bei uns seine Zukunft zu sehen. Davon müssen wir ihn überzeugen, in dem wir den entsprechenden Rahmen schaffen. Natürlich sind wir von ihm überzeugt und könnten uns vorstellen, ihn noch viel länger bei uns zu behalten. Aber das ist wie gesagt aktuell überhaupt kein Thema. Ich freue mich darüber, dass er deutlich mehr Konstanz in sein Spiel bekommen hat. Er gibt uns mit seiner Art enorm viel Sicherheit.“