Fortuna Düsseldorf: Kevin Akpoguma kommt aus dem Krankenhaus

Fortuna Düsseldorf: Akpoguma kommt aus dem Krankenhaus

Gute Nachrichten von Kevin Akpoguma: Fortunas Innenverteidiger, der sich beim 1:3 gegen den FC St. Pauli den ersten Halswirbel brach, kann heute das Krankenhaus verlassen.

"Er wird in Düsseldorf weiter behandelt und regelmäßig kontrolliert", erklärte der Verein bei Twitter. Akpoguma war am vergangenen Freitag beim 1:3 gegen den FC St. Pauli bereits nach fünf Minuten mit Gegenspieler Nehrig zusammengeprallt. Zwischenzeitlich konnte der Verteidiger seine Beine nicht bewegen. Beide Spieler mussten sofort ins Krankenhaus. Akpoguma brach sich den ersten Halswirbel, sein Hamburger Gegenspieler zog sich eine Einblutung im Kreuzbein-Darmbein-Gelenk zu.

"Ich habe relativ schnell gemerkt, dass es etwas Schwerwiegenderes sein muss. Am Gesichtsausdruck hat man gemerkt, dass es etwas Schlimmeres ist. Das war kein schöner Anblick, weil er wirklich Schmerzen hatte und man seine Angst erkennen konnte", sagte Abwehrkollege André Hoffmann.

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Der schwer verletzte Akpoguma ist noch bis zum Sommer von der TSG 1899 Hoffenheim an die Flingerner ausgeliehen. Hoffenheims Sportchef Alexander Rosen äußerte sich bei "Sky" zu der schlimmen Verletzung: "Es rückt vieles in den Hintergrund, wenn einem Spieler, der ab 1. Juli wieder zum Kader gehört, so etwas widerfährt."

Eine Woche nach dem Zusammenprall geht es Akpoguma den Umständen entsprechend gut. Trainer Friedhelm Funkel rechnet damit, dass sich der Innenverteidiger sogar eines der beiden restlichen Spiele der Düsseldorfer in der Esprit-Arena live angucken kann. Auf der Pressekonferenz vor dem Hannover-Spiel sagte der Coach am Freitag: "Kevin ist zuversichtlich, muss aber auch zu Hause noch eine Weile sehr ruhig liegen. In der Klinik wurde er bestens versorgt, das war fantastisch."

(jado)