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Fortuna Düsseldorf: Kapitän Adam Bodzek lobt Mitspieler Dawid Kownacki

Fortunas Kapitän Adam Bodzek : „Dawid Kownacki gibt uns ein gutes Beispiel“

Fortunas Kapitän Adam Bodzek versichert, dass die Stimmung im Team trotz der Auftaktniederlage beim HSV gut sei. Dass er selbst auf der Bank beginnen musste, sei kein Problem. Lieber lobt der 35-Jährige das Engagement seines jungen Kollegen Dawid Kownacki.

Der Kapitän ausgerechnet im ersten Ligaspiel nur auf der Bank – das schlug hohe Wellen. Adam Bodzek selbst betont, dass seine Jokerrolle beim 1:2 in Hamburg ihn nicht sonderlich beschäftigt habe. Darüber hinaus berichtet der 35-Jährige einiges über die Stimmung im Team vor dem ersten Heimspiel gegen die Würzburger Kickers am Samstag (13 Uhr).

Adam Bodzek über...

...seinen Saisonstart auf der Bank: „Mich hat das nicht überrascht, weil der Trainer es mir vorher mitgeteilt hatte. Uwe Rösler und ich haben immer einen offenen Austausch. Das Kapitänsbild im Fußball hat sich in den vergangenen Jahren sehr gewandelt; es ist nicht mehr so selbstverständlich wie früher, dass der Kapitän immer auf dem Platz steht.“

...die Gründe für die Entscheidung: „Ich hatte im Pokalspiel in Ingolstadt ja in der Innenverteidigung gespielt, und danach kehrte in Kevin Danso ein gelernter Innenverteidiger von einer Verletzung zurück. Da war es normal, dass er auch spielt. Im Mittelfeld hatten Marcel Sobottka und Alfredo Morales im Pokal gute Leistungen gezeigt, zudem hatte ich in der Vorbereitung eine kleine Verletzung. Es war schon alles okay.“

...die Stimmung im Team: „Unmittelbar nach dem Spiel in Hamburg war sie natürlich etwas gedrückt, aber das ist nach einer Niederlage ja normal. Im Großen und Ganzen haben wir eine sehr gute Stimmung in der Mannschaft.“

...Dawid Kownackis Einsatz in der zweiten Mannschaft: „Für einige hat es ja immer einen negativen Touch, wenn man in der zweiten Mannschaft spielt. Ich sehe das anders. Gerade, wenn man von einer Verletzung oder Erkrankung zurückkommt, verschafft einem ein Spiel in der Regionalliga wichtige Wettkampfminuten. Für Dawid war das Spiel in Köln ein sehr guter Anfang, um wieder in den Rhythmus zu kommen. Ich finde es super, dass er selbst die Initiative zu diesem Einsatz entwickelt hat. Es ist ein sehr gutes Beispiel, das Dawid da gegeben hat.“

...die Rückkehr der Zuschauer ins Stadion: „Ich empfinde da eine sehr große Vorfreude. Vom ersten Tag des Lockdowns an haben wir dem Moment entgegengefiebert, wenn endlich wieder Fans kommen dürfen. Es wird wieder mehr Emotionen geben und Feedback von den Rängen. Wir alle hoffen, dass es anschließend keine großen Rückschläge in Sachen Coronazahlen gibt.“

...den kommenden Gegner Würzburg: „Ich kenne die Kickers schon ein bisschen, weil ich mir als Fußballfan einige Spiele von ihnen in der vergangenen Drittligasaison angesehen habe. Da kommt einiges auf uns zu: Es ist eine körperlich wuchtige Mannschaft, die schnell nach vorn umschaltet. Ich freue mich, dass bei Würzburg unser alter Torhüter Fabian Giefer wieder richtig zum Zuge kommt, der ja nach seinem Abschied bei uns viel Pech hatte. Ich hoffe allerdings, dass er am Samstag nicht die gute Form erwischt, die er damals bei uns hatte.“