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Fortuna Düsseldorf: Julian Schauerte und Justin Kinjo sind die Sorgenkinder

Fortuna Düsseldorf : Schauerte und Kinjo sind die Sorgenkinder

Für Julian Schauerte laufen Spiele gegen seinen Ex-Kub häufig weniger gut. Fortuna tut sich immens schwer damit, Punkte gegen Sandhausen einzufahren. Zu allem Überfluss hat sich der Rechtsverteidiger am Freitag auch noch verletzt.

Zwei Tage durften die Düsseldorfer die Beine hochlegen, um nach dem bitteren 0:3 zum Rückrunden-Start den Kopf freizubekommen. Doch am Dienstag ging es wieder los, der Arbeitgeber wollte die Mannschaft sehen. Allerdings fehlten auf dem Trainingsplatz im Arena-Sportpark zwei Spieler: Julian Schauerte und Justin Kinjo. Beide plagen sich mit Sprunggelenksproblemen herum, heißt es vom Verein.

Hoffmann begnügt sich mit Joggingrunden

Am kommenden Montag steht das Gastspiel beim VfB Stuttgart an. Dann soll zumindest Schauerte wieder mitmischen können. Für André Hoffmann wird es eng: Der Innenverteidiger, zuletzt von einem Muskelfaserriss im Adduktorenbereich ausgebremst, begnügte sich immer noch mit Joggingrunden.

Fortuna bereitet sich auf Stuttgart vor

Gute Nachrichten gab es derweil von Lars Unnerstall: Der Schlussmann konnte am Mannschaftstraining teilnehmen, die Lungenentzündung hat er auskuriert. Sogar zum Witze machen war ihm zumute: "Darum spielst du innen und nicht außen", rief er Verteidiger Kevin Akpoguma hinterher, der beim Training eine Flanke weit über das Tor und fast über den Absperrzaun schlug.

Die Fortunen trainierten wieder auf Kunstrasen. 22 Spieler und drei Torhüter machten sich mit Athletikcoach Florian Klausner warm, darunter Igor Majic und Taoufiq Naciri aus der U19. Danach wurde die Gruppe getrennt. Die Elf, die gegen Sandhausen auf dem Platz stand, machte sich auf den Weg in den Kraftraum. Der Rest übte unter Anleitung von Co-Trainer Peter Hermann das Passspiel. Später wurde getauscht.

"Stell dir vor, das wäre Bundesliga"

Die Szenen des Trainings? Axel Bellingausen rutschte weg und wurde dabei auch noch getunnelt, was die Kollegen amüsierte. Marlon Ritter knallte den Ball bei einem Spielchen aus zwei Metern an den Pfosten. Gar nicht so amüsiert: Co-Trainer Hermann. "Stell dir vor, das wäre Bundesliga", kommentierte der Übungsleiter.

Chefcoach Friedhelm Funkel schien indes ganz zufrieden mit seinen Schützlingen zu sein. "Das Sandhausen-Spiel ist komplett aufgearbeitet", sagte der 63-Jährige: "Jetzt liegt der Fokus ganz auf Stuttgart." Man werde den Mut haben, nach vorne zu spielen, kündigte Funkel an. Das ist generell keine schlechte Idee, immerhin warten die Rot-Weißen seit mittlerweile vier Spielen auf ein Tor.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Fortuna trainiert in zwei Gruppen

(jado)