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Fortuna Düsseldorf: In einer Umfrage spricht sich Mehrheit gegen Uwe Rösler als Trainer von F95 aus

Umfrage zur Zukunft von Uwe Rösler : Mehrheit für Trainerwechsel bei Fortuna

In den sozialen Medien schreien einige Fortuna-Anhänger bereits nach der Freistellung des Trainers. Wir wollten von unseren Lesern wissen, ob sie glauben, dass Uwe Rösler noch der richtige Mann für die Aufstiegspläne ist. Die Mehrheit hat darauf eine deutliche Antwort.

Dem Sport-Publikum wird bisweilen gerne attestiert, es habe ein gutes Gespür für die Situation. Und so war es auch rund um Fortuna in den vergangenen Monaten vergleichsweise ruhig. Der Abstieg aus der Bundesliga, der holprige Start in die neue Saison – man konnte ein Gemurre registrieren, aber keineswegs einen Aufstand der Anhängerschaft.

Alle haben auch die erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie gesehen und lange still gehalten. Doch so langsam bröckelt der Rückhalt.

Wer sich die Kommentarspalten unter Fortuna-Artikeln im Internet durchliest, sucht mittlerweile länger nach Befürwortern von Trainer Uwe Rösler. Da es in diesen Zeiten ja nicht möglich ist, Stimmungslagen an der Atmosphäre im Stadion abzulesen, wollten wir in einer Umfrage ein Meinungsbild unserer Leser einfangen.

Rund 1800 Leser haben sich innerhalb von nicht einmal 24 Stunden an der nicht repräsentativen Umfrage beteiligt. Vier Antwortmöglichkeiten standen zur Wahl. 52 Prozent der Teilnehmer befürworten eine sofortige Ablösung des Trainers. Weitere 23 Prozent wären dafür, falls die Mannschaft auch gegen Darmstadt am Freitag (18.30 Uhr) verlieren sollte. Bis zum Jahreswechsel würden immerhin noch 18 Prozent warten. Allerdings nur sieben Prozent haben volles Vertrauen in ihn und gehen davon aus, dass er seine Spielidee umsetzen kann.

Am Dienstag telefonierte unsere Redaktion mit Vorstand Klaus Allofs. Frage an den 63-Jährigen: Genießt Rösler noch das uneingeschränkte Vertrauen bei Fortuna? Allofs: „Ja!“

Was ihn zuversichtlich macht? Allofs: „Wir haben heute Morgen zusammengesessen. Das war keineswegs eine Krisensitzung. Wir haben das Spiel noch einmal ganz genau analysiert. Das hat nicht dazu geführt, dass wir den Glauben an den Trainer verloren hätten. Wir sind alle mit der Haltung nach Bochum gefahren, dort auch etwas mitnehmen zu wollen. Nach fünf Minuten war die Partie im Prinzip schon vorbei. Natürlich hat mir die Art und Weise der Niederlage am Ende sehr missfallen. So dürfen wir uns nicht präsentieren.“