Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC: So würden die RP-Redakteure aufstellen

Fortuna gegen Hertha BSC: So würden wir aufstellen

Fortuna braucht gegen Berlin dringend ein Erfolgserlebnis. Friedhelm Funkel hat mal wieder angekündigt, Veränderungen vorzunehmen. Hier kommen System-Vorschläge von unseren Redakteuren.

In der Partie am elften Spieltag der Bundesliga gegen Hertha BSC muss die Fortuna auf vier Akteure verzichten: Diego Contento (Kreuzbandriss), Raphael Wolf (Aufbautraining nach Nackenbeschwerden), Marcel Sobottka (Entzündung der Patellasehne) und Andre Hoffmann (Aufbautraining nach Gehirnerschütterung). Kapitän Oliver Fink steht nach seinen Achillessehnenbeschwerden hingegen erstmals in dieser Saison im Kader. Funkel sagte vor dem Spiel: „Ich brauche jetzt keine Schönspieler, sondern solche, die wissen, worum es geht.“ Unsere Redakteure haben ihre eigenen Ideen:

Das ist die Wunschelf von RP-Redakteur Bernd Jolitz gegen Borussia. Foto: RP/Lineup11/Patrick Scherer

Fortunas „Flucht nach vorn“ hätte bereits in Mönchengladbach Erfolg haben können, wenn die Mannschaft ihre durchaus vorhandenen Konterchancen konsequent zu Ende gespielt hätte. Deshalb wäre es falsch, nun im Heimspiel gegen Hertha BSC wieder zu stark auf Defensive zu setzen. Im Gegenteil: Durch die Rückkehr von Kapitän Oliver Fink, zwei offensive Außen und ein Stürmerduo mit dem frischen Kenan Karaman neben Rouwen Hennings könnte endlich der entscheidende Druck entstehen, um die Berliner zu schlagen.

In der Abwehr kann Kaan Ayhan bei aller Qualität und allen Verdiensten eine Pause gebrauchen – die Fehlerquote des türkischen Nationalspielers war zuletzt deutlich zu hoch. Ähnlich sieht es bei Mittelfeldakteur Alfredo Morales aus. Für die nötige defensive Stabilität sorgen die Innenverteidiger Robin Bormuth und Marcin Kaminski sowie Adam Bodzek, der mit Fink eingespielt ist und keine Kompromisse kennt.

Und das ist der Vorschlag von RP-Redakteur Patrick Scherer. Foto: RP/Lineup11/Patrick Scherer

Funkel will echte Kerle auf dem Platz sehen, also muss er seinem Abwehrchef Kaan Ayhan auch nach den Patzern in Gladbach vertrauen. Eine gute Wahl gegen Berlin dürfte das 4-2-3-1 sein. Die Viererkette, die in Ulm und Gladbach gespielt hat, bekommt somit erneut ihre Chance. In der Zentrale vor der Abwehr sollen Adam Bodzek und Matthias Zimmermann die Abräumer spielen. Davor positioniert sich Aymen Barkok. Der 20-Jährige verkörpert die Unbekümmertheit, die es in einer solch kritischen Phase benötigt.

Barkok kann mit klugen Pässen die beiden Außenspieler Takashi Usami und vor allem Dodi Lukebakio einsetzen und damit das besser machen, was Rouwen Hennings in Gladbach bei mehreren Kontergelegenheiten versäumt hatte. Der Interimskapitän bekommt eine schöpferische Pause, denn gegen Hertha platzt endlich der Knoten bei Marvin Ducksch, der als nominell einzige Spitze sein erstes Bundesligator beisteuern wird.

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