Fortuna Düsseldorf gegen Erzgebirge Aue: So würden die RP-Reporter aufstellen

Fortuna im Pokalspiel gegen Erzgebirge Aue : So würden wir heute Abend aufstellen

Fortuna Düsseldorf empfängt am Mittwochabend (20.45 Uhr) Erzgebirge Aue in der zweiten DFB-Pokal-Runde. Unsere Fortuna-Reporter haben sich Gedanken zur Aufstellung gemacht.

Fortuna will eine Runde weiterkommen, das ist klar. Und das ist auch Pflicht. Denn gegen den Zweitligisten sind die Düsseldorfer ausnahmsweise Favorit. Trainer Friedhelm Funkel kann wieder auf seinen Kapitän Oliver Fink zurückgreifen. Als Feldspieler fehlen dem Coach Aymen Barkok, Kevin Stöger und Kenan Karaman. So würden die RP-Fortuna-Reporter aufstellen:

Bernd Jolitz: Der FC Erzgebirge Aue ist aktuell eine Spitzenmannschaft der Zweiten Liga – das ändert aber nichts daran, dass die Sachsen sich im DFB-Pokalspiel bei Fortuna sehr defensiv präsentieren werden. Die beste und vielleicht sogar einzige Chance in dieser Konstellation ist es, ein möglichst kreatives Mittelfeldspiel aufzuziehen, das dennoch genügend Absicherung nach hinten bietet.

Die Wunschelf von RP-Redakteur Bernd Jolitz für Aue: ein 4-3-3. Foto: Lineup11

Die Lösung heißt Oliver Fink – der Kapitän hat neben den technischen Qualitäten auch die nötige Ruhe, die Fäden in der Hand zu behalten. An seiner Seite sind Marcel Sobottka und Alfredo Morales versiert genug, Fink zu unterstützen. In der Abwehr kann Trainer Funkel die Gelegenheit nutzen, seinen durch besonders viele Spiele belasteten Abwehrspielern Kaan Ayhan und Niko Gießelmann eine Pause zu gönnen. Durch die Rückkehr zur Viererkette und die Genesung von Markus Suttner ergibt sich die Möglichkeit dazu. Vorn bekommt Rouwen Hennings ebenfalls einmal eine Verschnaufpause; der Torjäger kann ja bei ungünstigem Spielverlauf jederzeit als Joker kommen.

Patrick Scherer: Gegen Aue bietet sich zweifelsohne eine Rückkehr zur Viererkette an. Ein 4-3-3 sollte genug Möglichkeiten bieten, reichlich Druck zu entfachen. Andre Hoffmann bekommt eine Pause, da in diesem System nur noch zwei Innenverteidiger benötigt werden. Auf den Außenpositionen der Viererkette dürfen Niko Gießelmann und Matthias Zimmermann ran.

So würde Patrick Scherer aufstellen - ein 4-3-3. Foto: Lineup11

Dem Dreier-Mittelfeld wird eine entscheidende Bedeutung zukommen, da gegen vermutlich tiefstehende Auer neben Zweikampfhärte auch Kreativität gefragt sein wird. Die richtige Mischung sollen Marcel Sobottka, Oliver Fink und Lewis Baker, der zuletzt völlig außen vor war, hinbekommen. Dawid Kownacki kommt endlich mal wieder auf seiner angestammten Position in der Spitze zum tragen. Auf den Rechtsaußen kann sich Bernard Tekpetey für seine schwachen Auftritte zuletzt rehabilitieren. Das ist gleichbedeutend damit, dass er gegen Köln am Sonntag eine Pause bekommen wird. Links darf mal wieder Erik Thommy von Beginn an ran.